Lokalsport

2. Fußball-Bundesliga SVS schließt Saison in Bielefeld ab

Nicht auf Ligaverbleib ausruhen

Fußball-Zweitligist SV Sandhausen will trotz des bereits gesicherten Klassenverbleibs im letzten Saisonspiel noch einmal alles geben. Mit einem Sieg bei Arminia Bielefeld am Sonntag (15.30 Uhr/Sky) könnten die Nordbadener auf den achten Platz klettern – das wäre das beste Saisonergebnis der Vereinsgeschichte. „Wir machen keine Experimente, sondern werden noch einmal an unsere Grenzen gehen“, sagte Trainer Kenan Kocak am Freitag vor der Partie beim Tabellenvierten.

Im ungünstigsten Fall könnten die Sandhäuser vom derzeit elften bis auf den 14. Tabellenrang zurückfallen. Durch die 0:2-Heimniederlage gegen Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Nürnberg war der SVS am vergangenen Sonntag erstmals in dieser Runde aus den Top Ten gerutscht.

Schon vor dem Saisonfinale machte der Trainer seiner Mannschaft „ein Riesen-Kompliment“. Es sei eine sehr schwierige Saison für den Verein gewesen. Acht Sandhäuser Spieler erlitten Knochenbrüche. Gegen Nürnberg zog sich Tim Knipping einen Unterschenkelbruch zu. Der Innenverteidiger wird monatelang ausfallen.

Linsmayer bleibt bis 2022

Derweil hat Denis Linsmayer seinen Vertrag beim SVS verlängert. Der 26-jährige Mittelfeldspieler und der Verein einigten sich auf einen Kontrakts bis 2022. „Ich freue mich wahnsinnig, dass wir so eine feste Stütze der Mannschaft bei uns behalten können“, sagt Trainer Kenan Kocak: „Denis bringt einen strategischen Touch in unser Spiel, und er ist mit seiner Entwicklung noch längst nicht am Ende. Sowohl auf als auch neben dem Platz ist er ein sehr wichtiger Spieler für uns.“ Linsmayer stand in dieser Zweitliga-Saison 30-mal in der Startformation der Nordbadener und erzielte dabei zwei Treffer. „Ich bin überglücklich“, strahlte Denis Linsmayer, „das Sportliche passt für mich beim SVS“. dpa/zg

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