Lokalsport

3. Handball-Liga HG O/S bei Gegner mit Wut im Bauch

Nicht ohne Chancen

Archivartikel

Die Lage bei der HG Oftersheim/Schwetzingen ist noch nicht als bedrohlich einzustufen, wird auch bei den Kurpfälzer Drittliga-Handballern bislang nicht als solche angesehen, auch wenn sie derzeit im Tabellenkeller festhängen. Besonders komfortabel ist die Position im Klassement in Kombination mit dem Spielplan auch nicht: Die HG ist beim Altmeister TV Großwallstadt in Elsenfeld zu Gast (Samstag, 19.30 Uhr).

An der Ausgangslage ändert sich nur wenig: Daniel Hideg ist zwar gegen Nußloch ins Team zurückgekehrt, war aber nur spärlich für Siebenmeterwürfe einsetzbar. Außerdem spielt am Samstag Bundesligist Friesenheim gegen Erlangen. Wohin er beordert wird, ist bei Redaktionsschluss noch nicht festgelegt.

Selbstvertrauen getankt

Ganz chancenlos sieht sich die Mannschaft nicht. „Wir hätten ausgleichen können, aber am Ende haben wir halt gar kein Tor mehr gemacht“, blickt Torwart Benedikt Müller zurück auf das Spiel gegen Nußloch. Dabei sollen seine Vorderleute erneut auf die gezeigte Abwehrleistung aufbauen, die über 55 Minuten völlig in Ordnung gewesen sei. „Wenn wir so in jedem Spiel decken, dann holen wir unsere Punkte in den wichtigen Partien für uns.“ Großwallstadt gehöre da eher nicht dazu. Außerdem gibt er zu bedenken: „Die haben Wut im Bauch, nur 1:3 Zähler zuletzt geholt und bestimmt einen Anschiss gekriegt, sie sind vielleicht verunsichert. Wir haben dafür in Nußloch Selbstvertrauen getankt, werden alles geben, sind kein Favorit und schauen, was dabei herum kommt.“

Trainer der Mainanrainer ist Ralf Bader. Der Ex-Pfullinger Bundesliga-spieler stand der HG schon als Coach der JSG Echaz/Erms gegenüber, stieg mit dem TSV Neuhausen auf den Fildern aus der Oberliga in die 3. Liga auf, wo er auch auf Oftersheim/Schwetzingen traf, bevor er ein Intermezzo beim Bundesligisten Bietigheim gab. mj

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