Lokalsport

Fußball-Kreisklasse A Punkte gehen an den KSC Schwetzingen / Unparteiischer hatte nach Freistoß Partie abgebrochen

Niederlage für Brühl am Grünen Tisch

Archivartikel

Das am 18. Spieltag abgebrochene Spiel der Fußball-Kreisklasse A zwischen dem FV Brühl II und dem KSC Schwetzingen wurde nun in erster Instanz mit drei Punkten und 3:0 Toren zugunsten der Schwetzinger gewertet.

In der Urteilsbegründung wurde dem FVB die Schuld am Spielabbruch gegeben, der mutmaßlich verursachende Spieler erhielt eine Sperre von fünf Partien, die inzwischen bereits abgeleistet ist.

Was war passiert? In der Schlussminute hatte Brühl nach einem Freistoß der Gäste noch den 2:2-Ausgleich kassiert. FVB-Trainer Steffen Hoffmann berichtete seinerzeit gegenüber dieser Zeitung: „Es war eine seltsame Szene, da viele Spieler auf der Torlinie standen. Unser Torwart ist dann zum Schiedsrichter gerannt und hat sich lautstark beschwert, er sei von einem Gegenspieler behindert worden.“ Daraufhin hatte sich der Unparteiische bedroht gefühlt und die Partie noch in der Nachspielzeit abgebrochen. Auf Brühler Seite betont man, dass es zu keiner Zeit eine Handgreiflichkeit gegeben habe. Nun hat der FVB auf das erstinstanzliche Urteil reagiert. „Wir haben Einspruch eingelegt gegen die Wertung und die Darstellungen des Schiedsrichters und des KSC“, führt Spielausschussmitglied Johannes Thiel auf. Somit geht dieser Fall in die zweite Runde. wy

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