Lokalsport

Fußball-Relegation VfL heute gegen Laudenbach

Nur ein Sieg zählt

Nun wird es ernst beim VfL Hockenheim: Nach dem 4:4 gegen den Polizei SV Mannheim ist klar: Eine Niederlage würde das Aus für die Rennstädter bedeuten, selbst bei einem Remis wären die Chancen auf den Aufstieg in die A-Klasse auf ein Minimum gesunken und nur mit der Hypothek und Eventualität verknüpft, dass dann auch die letzte Partie dieser Dreierrunde ohne Sieger enden müsste.

Doch mit solchen Rechenspielen will man sich bei den Grün-Weißen nicht beschäftigen und heute mit einem Erfolg gegen den SV Laudenbach einen großen Schritt in Richtung A-Klasse machen. „Wir haben wie beim letzten Mal genügend Infos über den Gegner, und auch hier sehen wir uns auf Augenhöhe. Wir müssen und wollen gewinnen“, sieht VfL-Coach Uwe Zahn die Partie wie ein Endspiel an. Dennoch wäre man auch bei einem Sieg noch nicht am Ende der Träume, denn Zahn hofft, dass der Sportsgeist aller Teilnehmer dieser Dreierrunde ausgeprägt ist. „Wenn wir gegen Laudenbach gewinnen, haben sie keine Chance mehr. Die Frage ist dann, wie sie sich im letzten Spiel gegen den PSV verhalten“, warnt Zahn, dass es am Ende auch eine Frage der Tordifferenz werden könnte.

Zeyrek wieder im Aufgebot

Doch zunächst einmal muss die Partie gegen die Bergsträßer gespielt werden, die sich in ihrer Staffel bereits frühzeitig die Vizemeisterschaft gesichert hatten und eine fast gleichlautendes Tordifferenz wie der VfL Hockenheim aufwies. Zahn trauert noch immer dem Resultat vom vergangenen Sonntag nach, wo vor 200 Zuschauern zweimal eine Zwei-Tore-Führung verspielt wurde. „Der Ausfall von Nick Schlegel hat uns gezwungen, umzustellen, da wir nicht positionsgetreu wechseln konnten. Dadurch haben wir den Zugriff im Mittelfeld verloren. Allerdings standen wir in der zweiten Hälfte zu tief, bauten keinen Druck mehr auf den Gegner auf und reagierten eigentlich nur noch“, resümiert Zahn. Schlegel wird gegen den SV Laudenbach nur zuschauen können, wohingegen Serkan Zeyrek, der gegen den PSV Mannheim als Vorsichtsmaßnahme nicht auflief, wieder im Aufgebot steht. Beim Gegner SVL, der mit Tim Eitzer (32 Tore) den Top-Torjäger der Kreisklasse B3 in seinen Reihen weiß, sind alle Mann an Bord. wy

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