Lokalsport

Handball-Badenliga HSV Hockenheim quittiert 26:29-Niederlage gegen TSG Wiesloch / Kalabic: Gäste waren heute nicht besser

Nur noch wenig Licht am Horizont

Archivartikel

Im der Handball-Badenliga hat der HSV Hockenheim die große Chance verpasst, im Kampf um den Klassenerhalt zwei wichtige Punkte zu holen. Durch die gleichzeitige Niederlage des TV Hardheim bei der HSG St. Leon/Reilingen wäre er bei einem Sieg gegen die TSG Wiesloch statt der 26:29 (11:15)-Niederlage wieder in Schlagdistanz zum direkten Abstiegskontrahenten gewesen.

„Wiesloch war heute nicht die bessere Mannschaft. Vielmehr haben wir es uns selbst zuzuschreiben, dass wir wieder mit leeren Händen dastehen,“ meinte Trainer Admir Kalabic nach dem Spiel.

Nach ausgeglichenem Beginn gelang es dem HSV, sich eine kleine Führung herauszuspielen (5:2/11.). Das gab der Mannschaft Sicherheit in der Abwehr, der unermüdliche Sandro Ziegler, Felix Gubernatis und Tim Anschütz hatten ihre Gegenspieler im Griff, und im Angriff wurde Simon Gans immer wieder in gute Wurfpositionen gebracht. Resultat war ein 14:9 Zwischenstand (28.) und alles sah nach dem so langen ersehnten Punktgewinn aus.

Keiner kann sich absetzen

Nach dem Seitenwechsel kam der HSV Hockenheim nicht gut in Fahrt, er ging zu unkonzentriert zu Werke, und in der Folge gelang den Gästen erstmals wieder der Ausgleich (17:17/37.), auch begünstigt durch eine völlig unnötige Zeitstrafe gegen Gubernatis.

Daraufhin setzte sich keine der beiden Mannschaften ab, einer Führung folgte unmittelbar wieder der Ausgleich, erst zwölf Minuten vor dem Ende gelang es dem besten Torschützen der Wieslocher, Nico Maier, mit dem 21:23 einen Zwei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen.

Jetzt merkte man dem HSV wieder seine Verunsicherung an, vor dem gegnerischen Tor fehlte die Kaltschnäuzigkeit, beste Einwurfmöglichkeiten wurden nicht genutzt. Und die schon bekannten technischen Fehler führten immer wieder zu Ballverlusten im Spielaufbau.

„Hatten es selbst in der Hand“

Abteilungsleiter Stefan Kögel hielt fest: „Wir hatten es heute selbst in der Hand, zwei wichtige Punkte zu holen. Aber in entscheidenden Situationen haben unsere Nerven nicht mitgespielt. So eine Niederlage ist bitter, denn in der ersten Hälfte hat man gesehen, was wir eigentlich können.“

HSV: Sowden, Peter; Hoffmann (1 Tor), Rech (2), Ziegler, Anschütz (3), Kraut, Gubernatis (5), Diehm, Erles (5/3), Gans (8), Kalabic (2/2). zg

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