Lokalsport

Handball-Verbandsliga HSV Hockenheim gewinnt souverän 30:23 (14:9 in Malsch

Partie ist schon früh entschieden

Souverän mit 30:23 (14:9) gewann der HSV Hockenheim in der Handball-Verbandsliga beim bisherigen Tabellennachbarn TSV Malsch. Den besseren Start erwischten die Hausherren und wie bereits in der letzten Partie mussten die Gäste zunächst einem Rückstand hinterherlaufen (0:4, 7.) . Erst ein Treffer von Rouven Hoffmann brachte auch die Rennstädter ins Spiel und Alexander Leibnitz sorgte mit einem verwandelten Strafwurf für den ersten Ausgleich zum 5:5 (13.).

Jetzt hatte auch der Defensivverband Zugriff auf die Angreifer gefunden und ließ nicht mehr viel zu. Erneut durch einen Siebenmeter brachte Willi Fink seine Farben erstmals mit zwei Toren in Führung, die bis zur Pause sogar auf fünf Tore ausgebaut wurde (9:14).

Nach dem Seitenwechsel machte der HSV deutlich, dass er sich dieses Spiel nicht mehr nehmen lassen wollte. Die zahlreich mitgereisten HSV-Anhänger in der Reblandhalle sahen schnell vorgetragene Angriffe, die meist erfolgreich abgeschlossen wurden, während die konditionell unterlegenen „Füchse“ aus Malsch dem Tempo Tribut zollen mussten und nur noch selten zu zählbaren Torabschlüssen kamen. Ein Doppelschlag von Philippe Schinke sorgte in der 41. Minute für eine Zehn-Tore-Führung und die Partie war zu diesem Zeitpunkt eigentlich schon entschieden (11:21).

Mit diesem Vorsprung im Rücken ließen es die Gäste etwas ruhiger angehen und es wurde fleißig durchgewechselt, so dass jeder Spieler seine Einsatzzeiten bekam. Der TSV konnte zwar noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, der am Ende deutliche Auswärtserfolg des HSV war aber nicht mehr abzuwenden.

Trainer Admir Kalabic war nach dem Spiel trotzdem nicht ganz zufrieden: „Nach dem schwachen ersten fünf Minuten haben meine Jungs ein gutes Spiel abgeliefert. Allerdings müssen wir, wenn wir uns mit den Spitzenteams der Liga messen wollen, unser Spiel 60 Minuten durchziehen. Auch bei einer deutlichen Führung dürfen wir nicht nachlassen und weiter Gas geben. Dann wäre heute ein noch höherer Sieg möglich gewesen.“

HSV: Sowden, Wagner; Hoffmann (5 Tore), Kalabic (3), Ziegler (1), Anschütz (1), Kraut (1), Powik, Hideg, Fink (6/3), Halilovic (1/1), Leibnitz (7/1), Schinke (5). sk

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