Lokalsport

Sportkegeln-Pokal Frauen SG BW/GH gewinnt das Double

Plankstadt behält die Nerven

Archivartikel

Es war ein echter Krimi, den die vier Finalteams im DCU-Pokal überstehen mussten. Der hessische Zweitligist SVS Griesheim war relativ schnell aus dem Rennen, aber Titelverteidiger SG BW/GH Plankstadt, der DKC Alt Heidelberg und Frisch Auf Leimen lieferten sich ein heißes Rennen, das erst mit den letzten Kugeln entschieden wurde.

In der Vorschlussrunde hatte Plankstadt, das ohne Stefanie Blach und Yvonne Schränkler antrat, einen deutlichen Sieg errungen. Mit der herausragenden Sabrina Amtsberg an der Spitze – sie schaffte mit 509 Kegeln (324 in die Vollen) den einzigen Fünfhunderter im Achterfeld - lag Plankstadt mit 1910 Kegeln klar vor Leimen (1824), Griesheim (1822) und Heidelberg (1821). Luisa Ebert kam auf 482, Silvija Crncic auf 463 und Sirikit Bühler auf 456 Kegel.

Doch im Finale geht es eben wieder bei null los, so dass die Karten neu gemischt wurden. Startspielerin Luisa Ebert brachte ihr Team mit ganz starken 492 Kegeln in Führung, 20 Zähler vor Leimen und 40 vor Heidelberg. Silvija Crncic hatte Probleme im Abräumen und musste die Heidelbergerin Martina Raab (488) vorbeiziehen lassen. Mit fünf Kegeln Rückstand ging Sabrina Amtsberg auf die Bahnen. Sie war in die Vollen nicht so gut wie am Vortag. Heidelberg musste die angeschlagene Laura Emmerich auswechseln, führte aber weiterhin mit drei Kegeln vor Plankstadt und elf vor Leimen. Sirikit Bühler hielt die drei Kegel Rückstand zunächst,, im Abräumen war sie besser und sicherte Plankstadt mit insgesamt 362 Kegeln (319 in die Vollen) den Sieg. Im Kampf um Platz zwei entschied erst der letzte Wurf zu Gunsten von Heidelberg. Das zweite Plankstadter Double in Folge war perfekt.

Endstation Halbfinale

Für die SG DKC/RW Neulußheim war in der Vorschlussrunde Endstation. Platz sechs reichte nicht für das Finale. Startspielerin Patricia Willnauer hatte keinen guten Tag, so dass Neulußheim nach dem ersten Durchgang Letzter war. Tatjana Fischer verringerte den Rückstand auf Platz vier zwar, aber da sie im Abräumen ebenfalls Schwierigkeiten hatte, blieb es beim letzten Platz. Das änderte sich durch Kim Schweikert, die das drittbeste Ergebnis aller Starterinnen erzielte (184) und ihr Team mit insgesamt 481 Kegeln auf den begehrten vierten Rang brachte. Schlussspielerin Tamara Raupp räumte jedoch nur 133 Kegel ab, so dass der Traum vom Finale platzte.

Luisa Ebert freute sich riesig, dass sie den Titel verteidigen konnten, auch wenn es zum Schluss hin sehr spannend wurde: „Wirklich perfekt wäre es natürlich, auch noch den Super-Cup zu gewinnen, aber bis dahin haben wir noch etwas Zeit, um uns zu regenerieren und dann erneut angreifen zu können.“

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