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Handball-Badenliga TSG Eintracht steckt zwei Rote Karten weg und siegt in Heidelsheim/Helmsheim mit 22:20 (8:12)

Plankstadt zeigt die nötige Mentalität – und wird belohnt

In einer Badenliga-Partie auf mäßigem handballerischem Niveau hat sich die TSG Eintracht Plankstadt bei der SG Heidelsheim/Helmsheim durchgesetzt. Beiden Angriffsreihen gelang während den 60 Minuten nicht besonders viel, am Ende stand ein sehr torarmes, aber hart erkämpftes 22:20 (8:12) für die Gäste.

Bereits in der elften Minute musste die TSG Eintracht beim Spielstand von 4:4 es die erste Hiobsbotschaft hinnehmen: Torhüter Raùl Lazaro Garcia bekam von den Schiedsrichtern die Rote Karte gezeigt, nachdem er bei einem Konter der Gastgeber aus seinem Tor herausgestürmt und mit einem Akteur der SG zusammengestoßen war. Für ihn kam Neuzugang Marvin Roche ins Gehäuse – und dieser benötigte nicht viel Anlaufzeit. Sekunden nach seiner Einwechslung parierte er einen Siebenmeter von Julian Hörner, wenig später auch noch einen Strafwurf von Jakob Fassunge. Dennoch spielte sich Heidelsheim/Helmsheim nun erstmals ein kleines Polster heraus (9:5/ 20.), vor allem auch dadurch bedingt, dass Plankstadt im Angriffsspiel so gut wie nichts gelang. Bis zur Halbzeit stellte sich dann ein wenig Besserung in den Offensivbemühungen der Gäste ein, Marcus Dorschner brachte seine Farben wieder auf zwei Treffer heran (10:8/27.). Allerdings sah eben dieser kaum eine Minute später auch die Rote Karte, ebenfalls nach einem Foul an einem konternden Spieler der Gastgeber.

Sechs Tore in Folge

Wendepunkt für die Gäste war die dritte Rote Karte, die diesmal aber einen Spieler der SG traf: Stephan Keibl, der in den Minuten zuvor mehr und mehr Verantwortung übernommen hatte, rannte Plankstadts Julian Maier beim Konter um. Es folgte ein 6:0-Lauf Plankstadts – von 19:15 (50.) auf 19:21 (58.). Grundstein dafür war die herausragende Abwehr, die kaum einen Wurf zuließ, und wenn doch etwas auf den Kasten kam, war der starke Rückhalt Roche zu Stelle. Nicolas Großhans fasste sich beim Stand von 20:21 im letzten Angriff der Gäste bei drohendem Zeitspiel ein Herz und zimmerte den Ball zur Entscheidung ins Tor.

„Wir haben heute gezeigt, dass wir auch mit einer weniger starken Angriffsleistung Spiele gewinnen können. Meine Mannschaft hat die nötige Mentalität an den Tag gelegt, hat eine gute Abwehr gespielt und einen wirklich starken Gegner geschlagen und das trotz vieler Unkonzentriertheiten und Problemen in der Offensive,“ fasste Plankstadts Trainer Niels Eichhorn zusammen.

TSG Eintracht: Lazaro Garcia, Roche; Pristl (3), Maier (4/3), Tokur (3), Schneider, Munz (5), Großhans (3), Schöffel, Verclas, Stadler, Denne (3/1), Dorschner. nt

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