Lokalsport

Handball-Badenliga Dezimierte HG II Oftersheim/Schwetzingen verliert beim TV Hardheim

Pleite beim Letzten – langsam wird es eng

Archivartikel

Immer länger und ausdrucksloser wurden die Gesichter bei Spielern und Funktionären der HG Oftersheim/Schwetzingen II, als ihnen klar wurde, dass sie im Abstiegsduell der Handball-Badenliga beim TV Hardheim in der Schlussphase nichts mehr zuzusetzen hatten. Letztlich verloren sie mit 25:29 (13:14) und müssen in den nächsten Wochen darum kämpfen, nicht vom Tabellenletzten eingeholt zu werden.

Schon die Abfahrt stand unter keinem guten Stern, denn Trainer Frederik Fehrenbach musste außer den „planmäßigen“ Ausfällen noch eine Reihe kurzfristiger Absagen hinnehmen. So fuhr der Bus eher leer ins Erftal. Es waren allein sechs Mann, die gegen Wiesloch noch auf dem Bogen gestanden hatten, unter anderem aus Verletzungs- oder Krankheitsgründen nicht mehr dabei. Doch dieses Restaufgebot war durchaus kampfbereit, aber in Teilen angeschlagen. So setzte Valentin Demel gleich einige Akzente aus dem Rückraum, signalisierte aber bald, dass er wegen seiner Erkältung Ruhepausen benötigte. „Ich bekomme kaum noch Luft“, japste er dann auf der Bank.

Lahme mit offener Wunde

Ärgerlich war, dass dann aber auch der spielende Co-Trainer Christoph Lahme wegen einer offenen Wunde des Spielfeldes verwiesen wurde und trotz Behandlung längere Zeit nicht zurückkehren durfte. Er sollte später einige Verfehlungen aus der Zeit gegen Ende der zweiten Hälfte auflisten, die zur Niederlage führten, und wollte sich selbst nicht von der Kritik ausschließen. „Da habe ich mir auch ein paar unnötige Würfe genommen, besonders den einen halbhohen.“

So zogen sich etliche Fehler durch die gesamte Partie, aber auch dem Gastgeber unterliefen auf Grund des Drucks doch einige Fauxpas. Einzig Robin Steinbach hielt mit seinen neun Treffern die Hardheimer Fahne hoch. Nicht gut lief es dafür bei Oftersheim/Schwetzingen nach dem Seitenwechsel. Zwar markierte Jonas Krepper den Ausgleich, doch die folgenden Angriffe wurden in den Sand gesetzt. Möglichkeiten für Steinbach und Kollegen zu erhöhen, was sie auch prompt nutzen (17:14).

Diesem Rückstand rannte der Gast dann ständig hinterher. Dabei bestanden noch öfter – letztmalig beim 25:24 (52.) – die Möglichkeiten wieder gleichzuziehen, aber sie verstrichen allesamt ungenutzt.. Es sollte an diesem Abend einfach nicht sein,

HG: Gabel, Fauerbach; Brand (1), Krepper (3), Demel (8), Lemke (1), Meyer (5/2), Hafer (1), Lahme (3), Hörner (3), Hahne. mj

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