Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Frauen Eppelheim zu Gast in Leimen

Positiven Schwung mitnehmen

Der DSKC Eppelheim wusste vor dem Start in die Bundesligasaison nicht so recht, wo er stand. Der kräftige Aderlass ließ schon Abstiegsgefahr in den Köpfen wachsen. Doch die Leistung beim Sieg gegen Alt Heidelberg machte Mut. Natalie Hafen bestätigte wieder einmal, dass sie nach durchwachsener Vorbereitung dann am ersten Spieltag voll da ist.

Die Fehlerzahl des Teams muss sich noch reduzieren, aber die Richtung stimmt. „Den positiven Schwung mitnehmen“ – so lautet die Devise der Eppelheimerinnen vor dem nächsten Derby bei Frisch Auf Leimen (Sonntag, 14 Uhr, Olympiahalle Nußloch).

Gute Abräumleistung auffällig

Die Statistiken sprechen gegen einen Sieg, schließlich ist Vize-Pokalsieger Leimen erster Verfolger von Meister Plankstadt. Das Team ist mit Klassespielerinnen gespickt, ob die deutsche U18-Meisterin Jennifer Sommer, Vanessa Obländer, Celina Mahl oder Carmen Nimis-Nießner.

Der Heimschnitt war vergangenes Jahr mit 2821 Kegeln beeindruckend, Frisch Auf spielte sogar schon an die 3000 Kegel heran. Zum Auftakt gewann der letztjährige Dritte nach hartem Kampf 2803:2792 bei Germania Karlsruhe, da war Nimis-Nießner im Schlusspaar der entscheidende Faktor. Auffällig war die gute Abräumleistung fast aller Spielerinnen.

„Leimen ist zweifellos ein schwerer Brocken, aber wir haben nichts zu verlieren“, gibt sich Natascha Harlacher locker. Das Ziel sei eine geschlossene Mannschaftsleistung mit guten Ergebnissen.

Für Tabellenführer Plankstadt geht es zum KSC Mörfelden (Sonntag, 12 Uhr). Erst vor zwei Wochen war die SG dort zum Supercup und vor allem Yvonne Schränkler kehrte mit einem guten Gefühl zurück. Endlich hatte sie mal auf den von ihr wenig geliebten Bahnen überzeugt. Das wird ihr sicherlich auch Selbstvertrauen für morgen geben.

Im Bundesligaspiel der Vorsaison erzielte Plankstadt 2825 Kegel und gewann, „das wollen wir wiederholen“, sagte Schränkler. Favorit ist der deutsche Meister, denn Mörfelden schaffte den Klassenerhalt erst in der Relegation und hat sich nicht verstärkt. Zum Auftakt gab es in einer ungewöhnlichen Partie – nach einem Bahndefekt wurde über drei Bahnen gespielt – einen knappen 2646:2627-Erfolg beim Aufsteiger FC Laufach. Dabei war Christina Williamson mit 471 Kegeln die beste Spielerin. „Sie werden Selbstvertrauen haben, aber wir haben im ersten Spiel auch überzeugt“, sagte Schränkler. Zwei weitere Punkte sind eingeplant, auch wenn die Partie alles andere als leicht wird.

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