Lokalsport

Fußball-Verbandsliga SV 98 Schwetzingen erwartet im Heimspiel den VfR Mannheim

Positiverlebnis muss her

Archivartikel

Nach drei Niederlagen in Folge und dem daraus resultierenden Abstiegsrelegationsplatz muss Fußball-Verbandsligist SV 98 Schwetzingen endlich die Reißleine ziehen, um nicht noch weiter nach unten durchgereicht zu werden. Elf Punkte in elf Spielen ist nicht das, was sich der Trainer und die SV-98-Verantwortlichen vorgestellt haben. „Es nützt uns nichts in unserer Situation, gute Spiele abzuliefern, wenn am Ende die Punkte ausbleiben. Fußball ist nun einmal ergebnisorientiert“, weiß der Schwetzinger Trainer Gernot Jüllich, dass er und seine Mannen jetzt liefern müssen.

Ob das im Heimspiel am Samstag um 15.30 Uhr gegen den VfR Mannheim gelingt, muss abgewartet werden. „Egal wie der Gegner heißt, es muss endlich wieder ein Erfolgserlebnis her. Unsere Mannschaft hat in Heddesheim bewiesen, dass sie gegen eine starke Mannschaft Paroli bieten kann“, sagt Jüllich. Auch der VfR steht unter Druck und muss nachlegen, wenn er nicht den Anschluss an die drei Topteams SV Sandhausen II, VfB Gartenstadt und FV Fortuna verlieren will.

Die Bilanz aus den letzten elf Spielen spricht mit sieben Siegen für die Mannheimer. Doch in der letzten Saison zog der VfR im Stadion an der Ketscher Landstraße mit 1:2 den Kürzeren. Diesen Streich würde der SV 98 beim neuerlichen Aufeinandertreffen gerne wiederholen. „Der VfR ist eine laufstarke Mannschaft, betreibt dabei einen großen Aufwand, bevorzugt das Pressing und scheut auch keine Zweikämpfe“, weiß Jüllich. Die Mannheimer kommen nach der 6:1-Galavorstellung gegen Durlach-Aue sicherlich mit stolzer Brust in die Spargelstadt. Der dreifache Torschütze des VfR gegen Durlach-Aue, Bartosz Franke, war übrigens vor der Saison auch beim SV 98 im Gespräch. Doch der Angreifer vom Mario Basler Club TuS Rüssingen entschied sich letztendlich für die Rasenspieler.

Kettenmann wieder dabei

Der Schwetzinger Kapitän Michael Kettenmann ist nach seiner Rotsperre wieder eine Option. Allerdings steht hinter dem Einsatz von Thomas Can, der in Heddesheim mit Kreuzbeschwerden schon früh passen musste und die Woche über auch nicht trainieren konnte, ein Fragezeichen. Das gleiche gilt für seinen Bruder Jonas, den Knöchelprobleme plagen. lof

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