Lokalsport

Räder greifen ineinander

Ein Jahr früher als gedacht haben die Kurpfalz-Bären ihr Ziel erreicht. 2015 waren Dr. Robert Becker, Adrian Fuladdjusch und Thomas Löbich beisammengesessen, um die zukünftige Ausrichtung der Ketscher Handballerinnen neu zu definieren. Die von ihnen ausgerufene „Mission possible“ sah vor, bis 2020 in die Bundesliga zurückzukehren. Jetzt haben es die Bären schon ein Jahr früher geschafft, weil ein Rädchen am Ende ins andere griff.

Jeder Stein wurde umgedreht. Es wurden neue Köpfe installiert, die anfänglich kritischen Stimmen verstummten. Die Wahrheit liegt allerdings auf der Platte und da wurden nur punktuelle Veränderungen vorgenommen. Aber bei den Bären gibt es eben nicht die eine Spielerin, die ein Spiel an sich reißt. Keinen Star.

Klar, die Bären haben mit Sabine Stockhorst die wohl beste Torhüterin der Liga verpflichtet. Sie ist aber „nur“ dafür zuständig, Tore zu verhindern. Auf dem Feld mussten andere ran, wie zum Beispiel Saskia Fackel. Die Linkshänderin hat sich zur Leistungsträgerin gemausert. Ebenso hat Lena Feiniler enorme Schritte nach vorne gemacht. Urgestein Elena Fabritz geht als Leaderin voran und reißt die Zuschauer mit. Oder aber auch Verena Oßwald, die voll eingeschlagen hat und neben Carmen Moser als echte Stütze im Rückraum agierte. Man könnte noch anderen nennen, doch am Ende ist es die gesamte Organisation. Es ist der verdiente Erfolg einer Mannschaft, Glückwunsch.

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