Lokalsport

Gegnerporträt Trainer Uwe Neuhaus nimmt den SVS sehr ernst

Rechenspiele gehören dazu

Archivartikel

Mit jeweils sieben Auf- und Abstiegen gehört Arminia Bielefeld zu den Fahrstuhlmannschaften des deutschen Fußballs. Der bislang letzte Aufstieg der Ostwestfalen liegt allerdings schon 16 Jahre zurück. In der durch die Corona-Pandemie durcheinandergewirbelten Saison könnte die Arminia am Freitag beim Gastspiel beim SV Sandhausen den entscheidenden Schritt in Richtung Aufstieg Nummer 8 machen. Schon der 30. Spieltag lief optimal für die Mannschaft von Trainer Uwe Neuhaus. Die Verfolger aus Stuttgart, Hamburg und Heidenheim strauchelten, so dass es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, wann auf der Alm die Sektkorken knallen werden.

Sollte der HSV im Parallelspiel inDresden erneut patzen, würde der Vorsprung der Bielefelder auf zehn Punkte anwachsen. Wenn dann auch noch am Samstag Heidenheim gegen Regensburg nicht gewinnen würde, wäre der Aufstieg perfekt. „Die Rechenspiele gehören dazu und ein bisschen rechnen kann ich auch, aber der SVS ist gut drauf und deswegen ist dieses Spiel für mich im Moment das Wichtigste“, sagt der Trainer. Die Stärken des Neuhaus-Teams sind klar: Der Angriff ist eine Waffe, das belegen die 52 geschossenen Tore. Auf der anderen Seite kassierte die Arminia aber auch nur 27 Treffer und damit so wenig wie keine andere Mannschaft. Außerdem liegt beinahe jeder statistische Wert über dem Durchschnitt der gesamten Liga – sei es die Zweikampf- oder Passquote oder aber die Laufleistung.

Kurzum: Auch wenn die Bielefelder wegen der Corona-Verordnungen auf eine Rathaus-Party verzichten müssten, sie befinden sich in einer glänzenden Ausgangslage und haben sich den Aufstieg erarbeitet. mjw

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