Lokalsport

Handball-Verbandsliga 35:21-Kantersieg des HSV Hockenheim gegen die TSG Dossenheim

Revanche ist eindrucksvoll geglückt

Archivartikel

Mit einer beeindruckenden Leistung und einem verdienten 35:21 (19:11)-Erfolg schickte Handball-Verbandsligist HSV Hockenheim die TSG Dossenheim geschlagen auf die Heimfahrt und nahm damit gleichzeitig Revanche für die Hinspielniederlage. „Das ist ein Ergebnis, welches auch in dieser Höhe in Ordnung geht“, befand Abteilungsleiter Stefan Kögel.

Wahrlich kein Selbstverständliches Unterfangen, hatte die TSG in der Vorwoche doch Tabellenführer Eppelheim bezwungen und begann entsprechend selbstbewusst (0:2). Doch schnell waren die Hausherren die tonangebende Mannschaft, immer wieder wurden die Kreisanspiele des Gegners unterbunden, sodass Dossenheim zu unvorbereiteten Abschlüssen gezwungen wurde. Daraus resultierten dann Gegenstöße und Tore aus der ersten und zweiten Welle, mit denen der HSV sich immer weiter absetzte. Bis zum Seitenwechsel hatte er damit bereits für eine kleine Vorentscheidung gesorgt.

Auch in Unterzahl stark

In den zweiten Durchgang starteten die Hausherren dann in doppelter Unterzahl, da Rouven Hoffmann und Jonas Hideg noch den Rest ihrer Zeitstrafen absitzen mussten. Das sollte ihnen aber nicht zu einem Nachteil gereichen.

Willi Fink ließ sich nicht davon abhalten, das für die Gäste schmerzliche 20:11 zu setzen, Hoffmann, kaum wieder zurück auf dem Feld, fügte das 21:11 hinzu. Die Rennstädter ließen in der Folge nichts mehr anbrennen, Abwehrstratege Felix Gubernatis gelang es immer wieder das Spielgerät zu klauen und erzielte, obwohl eigentlich nur in der Defensive eingesetzt, insgesamt ein halbes Dutzend Tore.

So wechselte Trainer Admir Kalabic früh durch und gab auch den Akteuren aus der zweiten Reihe ihre Einsatzzeiten, ohne dass am Sieg nochmals Zweifel aufkamen. Erstmals in der Saison erzielte der HSV über 30 Treffer.

Kalabic war nach dem Schlusspfiff zufrieden: „Die Mannschaft hat die Vorgaben sehr gut umgesetzt und sich dafür auch belohnt. Es zeigt sich von Woche zu Woche mehr, dass sich unsere harte Trainingsarbeit auszahlt.“

HSV: Sowden, Wagner; Hoffmann (4 Tore), Kalabic (5), Anschütz (3), Kraut, Gubernatis (6), Powik (1), Hideg (1/1), Fink (3), Leibnitz (5/3), Schinke (6). mj/zg

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