Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Männer VKC Eppelheim erwartet Bezwinger SKC Monsheim / Frei Holz Plankstadt gegen Ettlingen Favorit

Revanche nach dem Schönheitsfehler

Es war die Sensation schlechthin, als der deutsche Meister VKC Eppelheim am 6. Spieltag der laufenden Saison ausgerechnet beim Abstiegskandidaten SKC Monsheim verlor und nach 45 Bundesliga-Spielen erstmals wieder geschlagen eine Kegelhalle verlassen musste.

Die Monsheimer, mittlerweile als Tabellenletzter praktisch nicht mehr vor dem Abstieg zu retten, werden es morgen ab 12.30 Uhr (Classic Arena) in jedem Fall mit Revanchegelüsten der Eppelheimer zu tun haben, schließlich verhinderten sie eine zweite ungeschlagene Meistersaison in Folge. „Das Spiel am Samstag steht für eine Wiedergutmachung – durch die Mannschaft, der der bisher größte Schönheitsfehler in der laufenden Runde unterlief“, meinte Jan Jacobsen. Es gelte, die „Schmach“ zu korrigieren und mit einer beherzten, leidenschaftlichen und engagierten Leistung das Hinspiel vergessen zu machen.

Im Hinspiel fehlten Marlo Bühler und Jürgen Cartharius, sie werden diesmal wohl dabei sein, so dass eine erneute Überraschung fast ausgeschlossen sein dürfte. Zumal es etwas völlig anderes ist, den VKC auf dessen Bahnen zu bezwingen.

Bester Heimschnitt der Liga

Seit mehreren Jahren ist dies keiner Mannschaft mehr gelungen. Seit Monsheim hat Eppelheim eine neue Serie mit elf Siegen begonnen, verfügt über den besten Heimschnitt der Bundesliga (6102), während Monsheim ohne Sieg und mit nur 5644 Kegeln im Schnitt das schwächste Auswärtsteam ist. Stärkster Akteur ist Daniel Krüger, der sich mit 1003 Kegeln im Schnitt unter den besten 15 Akteuren der Liga befindet.

„Leichtigkeit ein wenig dahin“

Frei Holz Plankstadt ist am Samstag um 16 Uhr (Mehrzweckhalle) klarer Favorit gegen die SG Ettlingen. Das Selbstvertrauen hat nach den beiden jüngsten Niederlagen etwas gelitten. Der erhoffte Treppchenplatz ist angesichts des Restprogramms und vier Punkten Rückstand kaum noch erreichbar. „Solche Spiele wie in Aschaffenburg müssen gewonnen werden, will man am Ende der Runde weit oben stehen“, beschrieb Rainer Nord die Erkenntnis aus der schmerzhaften Niederlage. Wie schon gegen Eppelheim hatte es Frei Holz nicht geschafft, von Beginn an Druck zu machen. „Die Leichtigkeit scheint ein wenig verloren gegangen zu sein“, meinte Rainer Nord. „Das Endresultat ist zwar oft nicht schlecht, aber es gibt zu viele Phasen, in denen die Konzentration einfach nicht passt.“

Gegen den Abstiegskandidaten aus Ettlingen möchten Andreas Tippl und Co. endlich wieder zwei Punkte einfahren. Ein Ergebnis jenseits der 6000er Marke würde zudem für neues Selbstvertrauen sorgen. Trainer Boris Butzbach warnt: „Ettlingen muss gewinnen, denn nur mit ihren Heimspielen können sie die Klasse nicht halten. Die werden also bestimmt von Anfang an alles versuchen.

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