Lokalsport

Fußball-Landesliga Spvgg 06 Ketsch quittiert beim 1:2 gegen VfB St. Leon erste Saisonniederlage / Heimelf wacht zu spät auf

Rosenbergers Freistoß landet an der Latte

Archivartikel

Die Spvgg 06 Ketsch musste eine 1:2 (0:2)-Heimniederlage gegen den Landesliga-Konkurrenten VfB St. Leon verdauen, da die Gastgeber erst in der Schlussviertelstunde engagiert zu Werke gingen und sich Torchancen herausspielten. Zuvor verzeichnete die Heimelf nicht eine Torchance, so dass die Gäste bereits in der ersten Hälfte mit 0:2 in Führung lagen.

Ketsch startete mit leicht veränderter Anfangsformation in das Spiel. Salvatore Rindone ersetzte Mäx Reuter in der Offensive. Das Spiel plätscherte in den ersten 20 Minuten vor sich hin, ohne dass eine Mannschaft sich eine gute Gelegenheit erspielte. In der 20. Minute gab es Freistoß an der Strafraumgrenze der Gastgeber. Der Schuss wurde zuerst von der Mauer abgeblockt, der Nachschuss flog abgefälscht wieder in den Ketscher Strafraum und genau auf den Kopf von Stefan Schneider, der diesen in den Torwinkel abfälschte: 0:1 für die Gäste.

Vermeintliches Abseitstor

Es wurde noch kurioser, denn in der 35. Minute lüpfte St. Leon einen Ball hinter die Ketscher Abwehr, wo drei Akteure des VfB – im Abseits stehend und vom Linienrichter auch angezeigt – ziemlich verdutzt waren, dass der Spielleiter weiterspielen ließ, was erneut Stefan Schneider zum 0:2 ausnutzte.

Auch in der zweiten Hälfte war von Ketsch lange nichts zu sehen. Erst der Anschlusstreffer von Dane Rosenberger in der 72. Minute nach schnellem Umschaltspiel über die linke Angriffsseite weckte die Hoffnung der Gastgeber und plötzlich waren auch gute Torchancen zu verzeichnen. In der 81. Minute spielte sich der bei Ketsch eingewechselte Leonce Eklou über rechts bis zur Grundlinie durch, legte zurück auf Salvatore Rindone, dessen verzögerter Abschluss im letzten Moment von einem VfB-Abwehrspieler geblockt wurde.

Noch knapper wurde es in der 83. Minute, als Dane Rosenberger zu einem Freistoß aus 20 Metern anlief. Seinen platzierten Schuss lenkte VfB-Keeper Lukas Jochim mit den Fingerspitzen an die Unterkante der Latte, ehe die VfB-Abwehr vor den einschussbereiten Ketschern klärte.

Glück hatte Gästeakteur Christoph Freund in der 85. Minute, dass er für ein rüdes Einsteigen gegen Dane Rosenberger nur Gelb gezeigt bekam. Auch ein letzter Torschuss von Mäx Reuter (88.) strich knapp über das Gehäuse. In der Nachspielzeit zeigte Schiedsrichter Ridvan Sevim (Mosbach) Stephan Jung die Gelbrote Karte wegen eines vermeintlich harmlosen Vergehens. jf

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