Lokalsport

Schach-Bundesliga SV 1930 Hockenheim verliert gegen Hamburger SK / Sieg gegen SG Turm Kiel

Rückschlag im Kampf um die Spitzenplätze

Archivartikel

In Deutschlands höchster Schachliga bleibt es weiter spannend: Nach der sechsten Runde waren nur noch Seriensieger OSG Baden-Baden und die Schachvereinigung 1930 Hockenheim in der Bundesliga ohne Niederlage. Mit einem Spiel mehr blieben die Kurstädter allerdings zunächst noch an der Tabellenspitze. Diese günstige Ausgangsposition des Teams aus der Renn- und Schachstadt sollte auch in den Runden sieben und acht am vergangenen Wochenende aufrechterhalten werden – die Hockenheimer mussten gegen Hamburger SK und SG Turm Kiel im Norden Deutschlands an die Bretter treten. Laut Mannschaftsführer Blerim Kuci wurden zwei Siege angestrebt, um die Chance zu wahren, dann in Berlin am Samstag, 2. März, ungeschlagen und punktgleich mit Baden-Baden an die Bretter treten zu können.

Zunächst allerdings musste die Hürde Hamburger SK genommen werden. Ein Blick auf die Meldeliste machte deutlich, dass Hockenheim ein unbequemer Gegner gegenüberstehen würde. Ungern erinnerte man sich auch daran, dass Hamburg im Vorjahr Seriensieger OSG Baden-Baden eine Niederlage beibrachte. Am Ende wurde das Rennstadtteam den Erwartungen nicht gerecht und verlor mit 4,5:3,5 – ein Rückschlag im Kampf um die Spitzenplätze, schreibt Hockenheims „Schachpapst“ Dieter Auer in einer entsprechenden Pressemitteilung.

Wird’s jetzt der „Vizemeister“?

Am Tag nach dieser Niederlage war für das Hockenheim-Team in Runde acht Wiedergutmachung angesagt. In der Begegnung mit der SG Turm Kiel gelang das auch recht eindrucksvoll mit einem deutlichen 6,5:1,5-Erfolg.

Nach der knappen Niederlage des Rennstadtteams gegen Hamburg übernahm Baden-Baden wieder die Tabellenspitze vor Solingen, die ein Spiel mehr aufweisen. Das Rennstadtteam steht aktuell auf Rang drei der Tabelle, nach Minuspunkten gerechnet rangiert man aber noch direkt hinter Baden-Baden auf Rang zwei. In Berlin in drei schweren Kämpfen gegen Reisepartner Viernheim, gegen Seriensieger Baden-Baden und gegen Deizisau ist noch vieles möglich. Zumindest der Titel „Vizemeister 2019“ wie im Jahre 2017 sollte am Saisonende herausspringen.

Für Hockenheim spielten: Ivan Cheparinov, Ivan Saric, Ruslan Ponomariov, Alexander Moiseenko, Arik Braun, David Baramidze, Rainer Buhmann, Denis Wagner. zg

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