Lokalsport

Handball-Badenliga HSG St. Leon/Reilingen verliert 24:36

Rumpftruppezeigt großen Kampfgeist

Archivartikel

Trotz der allerdings viel zu hoch ausgefallenen 24:36 (11:19)-Niederlage beim TV Knielingen zog sich das Badenliga-Team der HSG St. Leon/Reilingen recht achtbar aus der Affäre. Gerade mal mit acht Feldspielern angetreten, von denen sich einer noch mit einer starken Erkältung plagte, bot es dem noch ungeschlagenen „heimlichen“ Tabellenführer aus dem Karlsruher Vorort recht lange Paroli.

Trainer Jonathan Winter hatte vor dem Spiel gesagt: „Wir können befreit aufspielen und müssen versuchen, rationell zu spielen, da wir nur siebeneinhalb Spieler haben und wir wollen den Gegner etwas ärgern.“ Geärgert wurde der TVK zumindest bis zur 20. Minute, als nämlich das HSG-Team mit sehr überlegtem Spiel in der Offensive und einer aktiven Defensive den Gegner durchaus in Bedrängnis brachte. Bemerkenswert das tadellose Auftreten der Mannschaft, die sich zu keinem Zeitpunkt aufgab und eine prima Einstellung und ein vorbildliches Engagement an den Tag legte. Was Kampfgeist und Einsatz anbelangt, kann man dem HSG-Team keinen Vorwurf machen.

Einbruch vor der Pause

Dass irgendwann die Konzentration und die Kräfte etwas nachlassen, musste man einkalkulieren. Das einzige Manko war ein zehnminütiger Einbruch Ende der ersten Hälfte, der zu einem letztlich vorentscheidenden Vorsprung der Gastgeber führte. Da machte sich auch der Kräfteverschleiß beim HSG-Team bemerkbar, das bis dato mit dem Gegner auf Augenhöhe gespielt hatte. So mussten die Gäste nach dem 8:10 einen 11:19-Rückstand hinnehmen. Mit dieser schweren Bürde gestaltete das aufopferungsvoll und mit tollem Einsatz kämpfende HSG-Team den zweiten Durchgang durchaus ausgeglichen, konnte aber dem Spiel keine Wende mehr geben. Einige unglückliche Aktionen und die dann doch nachlassende Kraft und Konzentration ließen die Niederlage dann doch etwas zu deutlich ausfallen.

Winter meinte nach dem Spiel: „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir sind gut gestartet, haben uns dann aber durch schwache 10 Minuten mit unverständlichen Fehlern das Leben unnötig schwer gemacht. Die zweite Halbzeit mit recht ausgeglichenem Spiel war in Ordnung, der Zusammenhalt der Mannschaft war prima. Der Sieg des TVK war verdient, fiel aber etwas zu hoch aus.“

HSG: Gabrys, Jacobs; Y. Benetti (1), Hühn (1), Decker (6/2), Rausch (5), Bujdos (4), J. Menger (3), Bahr (2), Antl (1). krau

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