Lokalsport

Fußball-Landesliga Eppelheim im Derby in Schwetzingen

Scharwatt: Es müssen Taten folgen

Archivartikel

Das Stühlerücken in der Fußball-Landesliga in Sachen Trainer geht weiter. Nachdem vor vier Wochen Kevin Knödler vom SV 98 Schwetzingen seinen Hut nehmen musste, hat nun auch der Trainer der SG ASV/DJK Eppelheim Timo Staffeldt vor dem Derby beim SV 98 seinen Rücktritt erklärt (wir berichteten). Wen wundert es da, dass viele Fußballeraugen den Blick am Samstag auf die Partie SV 98 Schwetzingen gegen SG ASV Eppelheim richten, obwohl die Heimspiele des FV Brühl am Sonntag gegen den Spitzenreiter FC Viktoria Bammental sowie der Spvgg 06 Ketsch gegen FK Srbija Mannheim ebenfalls Spannung versprechen.

„Wir werden jetzt sehen, welche Reaktion unsere Mannschaft nach dem Rücktritt von Timo Staffelt zeigen wird. Jetzt gelten keine Ausreden mehr, jetzt müssen einfach Taten folgen“, sagt der SG Fußball-Abteilungsleiter Achim Scharwatt. Die Eppelheimer Mannschaft wird in Schwetzingen noch von Co-Trainer Johann Sitnikow gecoacht werden, obwohl bereits der Nachfolger Frank Engelhardt in den Startlöchern steht und nur noch kleinere Details geklärt werden müssen. Beim SV 98 will man nach dem Sieg gegen Srbija im Heimspiel gegen Eppelheim nachlegen. Unter der Woche tat sich auch in Sachen Personal bei den Schwetzingern einiges. So gab SV-98-Abteilungsleiter Matthias Mrosek ohne Angaben von Gründen bekannt, das man sich von den Spielern Fabian Wild, Yusuf Kavak und Ali Sahin mit sofortiger Wirkung getrennt hat.

Das nächste Schwergewicht

„Nach unserem sehr guten Auftreten gegen Neuenheim, das leider mit einer Niederlage endete, kommt nun mit Bammental, das nächste Schwergewicht nach Brühl“, erklärt der FV-Trainer Volker Zimmermann. Die Gäste spielten bisher eine perfekte Runde. „Wir haben in Neuenheim, speziell in der zweiten Halbzeit, das Spiel gegen einen personell hochkarätig bestückten Kader dominiert. Mit dieser Einstellung wollen wir auch gegen den Primus auftreten.“ Zimmermann hofft, dass ihm die Platzverhältnisse in die Karten spielen wie gegen Mühlhausen, das mit dem kleinen Platz nicht zurechtkamen.

Immer wieder das gleiche Spiel: Das abstiegsbedrohte Team aus Ketsch hält meist gut dagegen, aber der Gegner steckt die volle Punktzahl ein. Auch gegen Tabellenführer Bammental spielte die Eissler-Truppe ordentlich, allerdings einmal mehr ohne Ertrag. Jetzt gilt es, gegen FK Srbija endlich den Bock umzustoßen. „Es müssen unbedingt drei Punkte her, sonst wird es immer schwerer, aus der Abstiegszone herauszukommen“, sagt Frank Eissler.

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