Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Sieg für Hockenheim eher glanzlos

Schlachtrufe per Buzzer

Es war ein ungewöhnlich langes Spiel, das sich die Sportkeglerinnen der SG DKC/81 Hockenheim und der KG Heltersberg zum Bundesliga-Auftakt lieferten. Die Umsetzung des Hygienekonzeptes mit Lüftungspausen dauert seine Zeit, Probleme mit einem ständig umfallenden Kegel taten ihr Übriges. Am Ende stand für Hockenheim ein 2590:2537-Erfolg.

Die Atmosphäre im VfL-Clubhaus war merkwürdig, immerhin herrschte dadurch etwas Stimmung, weil die Hockenheimer einige Buzzer mit Schlachtrufen besprochen hatten und diese auch den Gästen zur Verfügung stellten. Verbales Anfeuern ist in diesen Zeiten ja verboten.

Im Startpaar zeigte Manuela Hauser eine gute Leistung (168 Kegel im Abräumen) und legte den Grundstein für die Führung. Brigit Kaschta verlor 32 Kegel gegen Janine Wolf. Dann trafen die beiden schwächsten Spielerinnen des Tages aufeinander. Andrea Köppel kam nach guten Ergebnissen in der Vorbereitung überhaupt nicht zurecht und erzielte mit zehn Fehlern nur 394. Den Gästen half selbst eine Auswechslung nicht viel, das Duo Selina Rösel und Carol Roach kam auch nur auf 394. Bei Hockenheim konnte sich Lara Hauser nicht richtig frei spielen, landete jedoch noch bei passablen 422 Kegeln.

Martina Lamade räumt ab

Das Schlussduo wollte nun den Sieg endgültig sichern, der Vorsprung war mittlerweile auf 32 Zähler angewachsen. Martina Lamade setzte nach Manuela Hauser den zweiten Glanzpunkt, als sie auf ihrer zweiten Bahn 245 Kegel erreichte. Sie räumte bärenstarke 177 Kegel ab, in die Vollen fehlte noch etwas. „Da ist noch Luft nach oben“, kommentierte Manuela Hauser die doch verhaltenen Ergebnisse. So richtig zufrieden war die Mannschaft nicht.

Hockenheim: M. Hauser 464, Kaschta 418, Köppel 394, L. Hauser 422, Becker 425, Lamade 467. mra

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