Lokalsport

HG Oftersheim/Schwetzingen II Homogene Mischung aus jungen und erfahrenen Akteuren soll Mannschaft weiter entwickeln / Heimspieldebüt gegen Birkenau

Schlagkraft notwendig: Liga nicht einfach

"Es wird diese Saison ziemlich schwer, in der Klasse zu bestehen", urteilte Trainer Frederik Fehrenbach schon bei seiner Amtsübernahme. Bei der "Ib" der HG Oftersheim/Schwetzingen, dem Handball-Badenliga-Team, ist vieles beim Alten geblieben. Dies bezieht sich auf die Perspektiven, Prognosen, aber auch auf die Unwägbarkeiten, die so einer zweiten Mannschaft innewohnen.

Fehrenbach startete die Vorbereitung mit einem ersten Lauftest Mitte Juni. Dann folgten sieben selbstständige (aber kontrollierte) Laufeinheiten. Überhaupt wurde in der ersten Vorbereitungsphase das hauptsächliche Augenmerk auf Kondition und Athletik gelegt, aber auch einiges schon mit dem Ball trainiert. Den Abschluss bildete dann der Einsatz beim Patrick-Lengler-Cup. Die zweite Vorbereitungsphase ab Mitte August sah dann einige Trainingsspiele und Turnierteilnahmen sowie diverse Vergleiche mit der eigenen "Ersten" oder dem A-Jugend-Team.

Holpriger Vorbereitungsverlauf

Fehrenbach attestierte schon zu diesem frühen Zeitpunkt etlichen seiner Jungs Fortschritte. Er wusste auch darum, dass ihm aus verschiedenen Gründen (Beruf, Schule, Uni) sowohl im Sommer wie auch im Saisonverlauf nicht immer alle Akteure zur Verfügung stehen werden. Dass er allerdings etliche geplante Maßnahmen wegen Mangel an Spielermasse absagen musste, hatte er so nicht auf dem Schirm und geplant gehabt. So bescheinigte er zum Beispiel den ehemaligen A-Jugendlichen Valentin Demel gute Leistungen. Dieser ist inzwischen mit Bänderverletzungen außer Gefecht gesetzt. Seine Jahrgangskameraden Alexander Leibnitz und Hamza Hakic, die in der abgelaufenen Runde bereits feste Größen in der Mannschaft waren, ernteten ebenfalls gute Kritiken. Jetzt, fest im aktiven Bereich, sollen sie die nächsten Schritte machen. Ihr Alterskollege Denis Kalabic hinterließ ebenfalls einen sehr guten Eindruck, kämpfte sich nach einjähriger Verletzungspause wieder zurück. Eine schwere Knieverletzung hatte zuletzt auch Linkshänder Christoph Lücke zu überwinden. Der ehemalige Hildesheimer schloss sich im Sommer Oftersheim/Schwetzingen II an und es dürfte einiges von ihm zu erwarten sein. "Somit haben wir mit den altgedienten Akteuren (Christoph Lahme, Justin Hahne, Linus Klink, Willi Fink, Robert Lux, Florian Siegel und dem noch eine Knieverletzung auskurierenden Adrian Wiegand) und Thorsten Micke aus der letztjährigen Ersten eine sehr homogene Mannschaft aus Alt und Jung, wobei alle noch weit unter 30 sind", fasst Fehrenbach zusammen.

Mittelfeld als Zielvorgabe

Und Schlagkraft braucht es auch nach seiner vorläufigen Einschätzung. Denn dort zu bestehen, sieht er als "nicht ganz so einfach" an. So bleibt es auch bei postulierten Vorgaben: "Unser Ziel ist es, frühestmöglich nichts mehr mit dem Abstieg zu tun zu haben und einen gesicherten Mittelfeldplatz anzustreben. Wir haben gleich ein schweres Auftaktprogramm, wollen aber trotzdem gut in die Saison finden." Jetzt erwartet die HG den TSV Birkenau (Sonntag, 16.30 Uhr).

Doch dies ist nicht das einzige Ziel des Drittliga-Unterbaus: "Wir möchten außerdem die jungen Spieler weiter athletisch und handballerisch ausbilden und voranbringen, damit der eine oder andere den Sprung nach oben schaffen kann. Des Weiteren werden wir, wie bereits in der Vorbereitung eng, mit der A1 zusammenarbeiten." Gute Leistungen der Nachwuchsakteure im Training und in deren Badenliga will der Coach dann mit dem einen oder anderen Einsatz bei den Erwachsenen belohnen. mj

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