Lokalsport

Tennis-Oberliga Schwetzinger 8:1-Heimsieg nützt nichts

Schützenhilfe bleibt aus

Die ohnehin nur noch vagen Hoffnungen von Tennis-Oberligist TC Blau-Weiß Schwetzingen auf Meisterschaft und Aufstieg haben am Sonntag einen deutlichen Dämpfer erhalten: Denn dazu hätte es einen Ausrutscher des TC Weinheim II gebraucht. Doch obwohl der Tabellenführer beim Verfolger Walldorf ohne seine in der Bundesliga eingesetzte Nummer eins, Frank Wintermantel, antreten musste, setzte er sich mit 6:3 durch. Da half der eigene klare 8:1-Erfolg der Schwetzinger im Heimspiel gegen den Heidelberger TC wenig.

Dieser Sieg stand schon nach den Einzeln fest, in denen nur der Südafrikaner Ruan Roelofse an Position zwei etwas Probleme hatte und gegen den Tschechen Martin Vacek erst im Match-Tiebreak siegte. Roelofses Landsmann Lloyd Harris sowie Torben Steinort, Alexander Kürschner, Simon Kühbauch und Linus Bilfinger-Sanchez siegten in zwei Sätzen. Im Doppel zogen Roelofse/Kühbauch gegen das routinierte Tschechen-Duo Novak/Vacek im Match-Tiebrak den Kürzeren.

„Jetzt bleibt nur die Hoffnung auf den letzten Spieltag“, meinte Trainer Peter Träutlein etwas enttäuscht. Dass die Weinheimer – mit dem Ex-Ketscher Moritz Hoffmann – da allerdings bei der abstiegsbedrohten TG Rheinau stolpern werden, ist eher unwahrscheinlich. ali

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