Lokalsport

Der kommende Gegner FC Erzgebirge Aue derzeit auf Platz vier

Schuster lässt nicht nach

Eines ist klar: In Aue gilt der Tag der Deutschen Einheit nur auf dem Papier als Feiertag. Gearbeitet wurde trotzdem: Trainer Dirk Schuster stellte sich am Donnerstag den Fragen der Pressevertreter. Gut gelaunt ist der Coach allemal, denn sein Team liegt mit 14 Punkten auf Platz vier – eine überraschend gute Bilanz.

An der Zielsetzung hat sich aber nichts geändert, erklärt Schuster: „Unser Ziel ist, dass Aue nächstes Jahr wieder Zweitliga-Fußball spielt und wir den Verein entwickeln und stabilisieren. Die Menschen im Umfeld dürfen dennoch träumen. Wir wissen, dass wir tagtäglich akribisch arbeiten müssen.“

In der Vorsaison kämpfte Aue gemeinsam mit Sandhausen lange Zeit um den Klassenerhalt, jetzt scheinen sich beide Mannschaften stabilisiert zu haben. Doch wie schnell das Pendel in die andere Richtung ausschlagen kann, zeigen die vergangenen beiden Partien: Gegen Hamburg hagelte es gleich vier Gegentore, Aue selbst erzielte keines. Nur eine Woche später fertigte der FCE dann Dresden mit 4:1 ab. Nun wolle man in Sandhausen etwas Zählbares mitnehmen. Ausruhen darf sich das Team des 51-Jährigen noch lange nicht und das ist ihm auch bewusst: „Unsere Punkteausbeute ist kein Ruhekissen, wenn auch eine Basis. Aber wenn wir ein paar Zentimeter von der Linie abweichen, gibt es ein böses Erwachen.“

In personeller Hinsicht stehen Steve Breitkreuz und Malcolm Cacutalua nicht zur Verfügung, dennoch hat der FC Erzgebirge Aue, der dreimal DDR-Meister wurde, mit Neuzugang Sören Gonther, Jan Hochscheidt oder auch Dimitrij Nazarov einige erfahrene Spieler in seinen Reihen. Und ein Sieg in Sandhausen bringt den Kickern aus Sachsen dann vielleicht doch noch einen freien Tag, wenn sie sich schon am Tag der Deutschen Einheit nicht zurücklehnen durften. mjw

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