Lokalsport

2. Sportkegeln-Bundesliga Frauen Hockenheim muss in Heltersberg ran / Neulußheim in Ettlingen

Schwere Aufgaben in Auswärtspartien

Das Auftaktprogramm des Zweitligisten SG DKC/KSC 81 Hockenheim hat es wahrlich in sich. Nach dem überzeugenden Sieg gegen Vollkugel Ettlingen mit der Weltklasseleistung von Martina Lamade (555 Kegel) geht es am zweiten Spieltag zum Tabellenzweiten KG Heltersberg (Sonntag, 13 Uhr).

Ein unbekannter Gegner, der in der vergangenen Saison in der 2. Liga Nord eingruppiert war, und damit auch unbekannte Bahnen. Das Team aus der Pfalz setzte am ersten Spieltag ein Ausrufezeichen und gewann mit 2797:2659 gegen Post SV Ludwigshafen. Miriam Schulte und Janine Wolf übertrafen die Marke von 500, Jacqueline Hensel blieb mit 487 Kegeln nur knapp darunter. „Das wird das zweite Spitzenspiel der noch jungen Spielrunde“, meinte Birgit Kaschta. Sie hofft, dass die Mannschaft die Bahnanlage schnell in den Griff bekommt, rechnet aber fest mit ordentlicher Gegenwehr der Gastgeberinnen.

Altlußheim will punkten

Der DKC 79 Altlußheim erwartet zum ersten Heimspiel am morgigen Sonntag um 14 Uhr (Kegelbahn am Sportplatzweg) die TSG Haßloch. Nach der Derbyniederlage in Neulußheim sollen jetzt die ersten Punkte her. Das noch ganz gute Mannschaftsergebnis aus diesem Spiel lässt die Altlußheimerinnen positiv auf die Partie schauen. Das Team bleibt unverändert. Haßloch ist ein alter Bekannter und hat bereits gute Spiele in Altlußheim gezeigt. Mit 2571:2509 gegen Unterlenningen startete Haßloch erfolgreich.

In Unterlenningen tritt morgen um 14.30 Uhr der DSKC Eppelheim II an. Kim Herbold und ihre Teamkameradinnen denken gerne an ihren Sieg dort im Vorjahr zurück und sind entsprechend zuversichtlich. Die Bahnen des TV Unterlenningen lagen dem DSKC gut.

Eine nur schwer lösbare Aufgabe liegt vor Aufsteiger SG DKC/RW Neulußheim bei Vollkugel Ettlingen. Schließlich gelten die Ettlingerinnen als Titelkandidat und stehen nach ihrer Niederlage in Hockenheim schon unter Druck. Die Heimstärke des Teams um Monika Humbsch, die einen sagenhaften Heimschnitt von 516 Kegeln aufweist, ist bekannt. „Der Sieg ist nicht das erste Ziel für uns, aber wir wollen dort ein starkes Ergebnis auf die Bahn legen“, blickte Carmen Brossmann voraus. Ihr Team kennt die Bahnen aus Verbandsligazeiten, als es gegen die Zweite von Ettlingen ging. mra

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