Lokalsport

2. Handball-Liga Frauen Kurpfalz-Bären erwarten starken Neuling aus Kirchhof mit Top-Torjägerin Diana Sabljak

Schwerstarbeit für die Defensive?

Archivartikel

Die Kurpfalz-Bären bekommen es am Samstag um 18 Uhr in der Neurotthalle mit dem starken Neuling der 2. Handball-Bundesliga aus Kirchhof zu tun.

Nach einem schwachen Saisonauftakt hat sich der Aufsteiger aus Nordhessen gewaltigen Respekt verschafft und lauert mittlerweile auf dem sechsten Tabellenplatz, nur drei Punkte hinter dem Aufstiegskandidaten aus Halle/Neustadt entfernt. Das international zusammengestellte Team (aus sechs Ländern) hat mit der 26-jährigen Kroatin Diana Sabljak auch die Führende in der Torjägerliste in seinen Reihen. Sabljak erzielte bislang fast neun Tore im Durchschnitt pro Spiel. Aber auch Christin Kühlborn und Dionne Visser sind brandgefährlich. Beim 31:27-Sieg über Trier vor einer Woche waren sie mit sieben und sechs Toren erfolgreich.

Kirchhof startete mit vier, meist unglücklich verlaufenden Niederlagen in die Runde. Dann aber sorgte die Mannschaft für Furore und besiegte unter anderem die drei Spitzenclubs aus Halle/Neustadt mit 30:28, Beyeröhde mit 32:23 und Mainz mit 40:30.

Auswärtsstarke Gäste

Kirchhof ist auch auswärts sehr stark und gewann schon dreimal in fremden Hallen. Vor allem beeindruckte die Mannschaft im Angriff und erzielte im Schnitt mehr als 30 Treffer. Da dürfen die Handballfreunde gespannt sein, ob es den Spielerinnen von Trainer Christian Denk gelingt, auch am Samstag die Ketscher Neurotthalle zu stürmen.

Bären-Trainerin Kate Schneider gelang es mit ihrem Team im Hinspiel, auch offensiv gut dagegenzuhalten und mit einem 30:27-Erfolg zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Schon damals erzielte Diana Sabljak elf Tore, doch auf Bärenseite waren auch Carmen Moser mit zehn sowie Sophia Sommerrock und Rebecca Engelhardt mit jeweils sechs Toren in Trefferlaune.

Ungewohnte Defizite wurmen

Nach der höchst überflüssigen 33:32-Niederlage in Hannover-Badenstedt sammelten die Bären über die spielfreien Wochenenden neue Kräfte. Vor allem die ungewohnten Defizite in der Abwehrarbeit wurmen Kate Schneider immer noch: „Wenn wir so gegen Kirchhof auftreten, kriegen wir enorme Probleme.“ Der Gast begeisterte im vorletzten Heimspiel gegen die ambitionierten Mainzerinnen seine Fans, als das Zeitz-Team mit 40:30 regelrecht an die Wand gespielt wurde. Da kommt auf die Bärentorhüterinnen Sabine Stockhorst und Hannah Melching eine echte Bewährungsprobe zu. zg

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