Lokalsport

2. Sportkegeln-Bundesliga Neulußheim muss liefern / Heimspiel gegen Ludwigshafen/Kaiserslautern

Sie sind noch nicht optimal in Form

Archivartikel

Nach dem verkorksten Auftakt in Hemsbach ist die SG DKC/RW Neulußheim am Sonntag (15 Uhr, Hardthalle) im Heimspiel gegen die SG Post Ludwigshafen/Kaiserslautern unter Druck. „Heimspiele sollten gewonnen werden, um oben mitspielen zu können“, sagte Sportwartin Carmen Lacher. Das Team habe am vergangenen Sonntag gemerkt, dass die Vorbereitung nicht optimal gelaufen sei und noch sehr viel Luft nach oben bestehe. „Es bringt aber nichts, dem vergangenen Spiel nachzutrauen“, meinte Lacher, die wegen der Geburt ihres Kindes noch pausieren muss.

Die personelle Lage verdeutlicht der Mannschaft, dass jedes Spiel ein harter Kampf werden wird. Auch gegen das vermeintlich schwache Team der SG Post Ludwigshafen/Kaiserslautern. Mangels Spielerinnen musste Ludwigshafen vor der Saison diese Spielgemeinschaft bilden.

Plankstadt II erst mal daheim

Aufsteiger SG BW/GH Plankstadt II stellt sich erstmals in der 2. Liga dem eigenen Publikum vor. Zu Gast ist der TV Unterlenningen (Sonntag, 14.30 Uhr, Mehrzweckhalle). „Das sind alte Bekannte“, erinnert Gaby Rühle an die Verbandsligaduelle. Die Punkte gingen damals jeweils an Unterlenningen, das sich jedoch in der 2. Liga mit einem Auswärtsschnitt von 2575 Kegeln bisher schwertat. In der Vorsaison gelangen lediglich zwei Erfolge auf fremden Bahnen. „Wir wollen uns trotz des Punktverlustes am letzten Wochenende nicht unterkriegen lassen“, meinte Rühle.

Auf den DKC 79 Altlußheim wartet morgen um 14 Uhr die größte Herausforderung der Saison. Es geht zum Topfavoriten Germania Karlsruhe. Nach dem unglücklichen Abstieg in der vergangenen Saison ist der direkte Wiederaufstieg das Saisonziel der Karlsruher Frauen. Altlußheim hat dem einen guten Saisonstart gegen Plankstadt II entgegenzusetzen und eine gute Mannschaftsleistung mit zum Teil hervorragenden Einzelergebnissen.

Außerdem kann die Mannschaft mit den Neuzugängen personell aus den Vollen schöpfen und tritt selbstbewusst den Weg nach Karlsruhe an. „Selbst wenn Melanie Berger noch nicht wieder in der ersten Mannschaft spielen sollte, ist Karlsruhe gerade zu Hause nur schwer zu bezwingen“, sagte Pressewart Richard Schmitt. „Auf unserer Seite kehrt Marina Schränkler nach kurzer Verletzungspause ins Team zurück. Es besteht also kein Grund, ängstlich in das Spiel zu gehen, die Wahrheit liegt am Ende auf der Bahn.“

Eppelheims Zweite hofft

Der DSKC Eppelheim II hofft auf Punkte bei der TSG Haßloch (Sonntag, 14 Uhr). Beide Mannschaften starteten mit einer Niederlage. Im Vorjahr gewann Haßloch deutlich, gleichwohl ist DSKC-Spielerin Kim Herbold optimistisch. „Die Bahnen sind uns nicht unbekannt, da es schon einige Duelle in der Vergangenheit gab.“ Ihr Team möchte in dieser Saison auch auswärts überzeugen und reist deshalb zuversichtlich nach Haßloch. mra

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