Lokalsport

Sportpolitik Landesregierung stellt 12 Millionen Euro bereit

Soforthilfe für Vereine

Archivartikel

Die Landesregierung Baden-Württemberg spannt einen umfänglichen Rettungsschirm für den Sport im Land auf, der sich über in ihrer Existenz bedrohte Vereine und Verbände legt. Darauf verständigte sich das Landeskabinett. Rund 12 Millionen Euro stehen nun für ein Soforthilfeprogramm zur Verfügung. Insbesondere für den ideellen Bereich der über 11 325 Sportvereine ist diese Zusage der Politik ein positives Signal. Soforthilfe-Anträge können voraussichtlich ab 25. Juni direkt bei den Sportbünden gestellt werden, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Soforthilfe bewertet Elvira Menzer-Haasis, Präsidentin des Landessportverbandes Baden-Württemberg, als einen großen Erfolg: „Es war das versprochene Signal unserer Landesregierung, den Sport und das Ehrenamt nicht im Stich zu lassen. Wir sind sehr froh über diese Entscheidung, denn die Auflage eines Soforthilfefonds zeigt den Stellenwert, den der organisierte Sport hat, und welch große gesellschaftliche Kraft ihm beigemessen wird.“ Sportfachverbände und Sportvereine, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Existenznotlagen geraten sind, will das Land unbürokratisch unterstützen.

Die Ministerin für Kultus, Jugend und Sport Dr. Susanne Eisenmann bekräftigte erneut: „Die Vereine und insbesondere auch die Sportvereine sind Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Mit der Soforthilfe Sport unterstützen wir sie und wollen die Folgen der Corona-Pandemie abmildern.“ zg

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