Lokalsport

Der Gegner 1. FC Nürnberg mit ehemaligen SVS-Akteur Schleusener

Sortiert und mit klaren Zielen

Es kommt zum Wiedersehen – zumindest fast: Fabian Schleusener hat in der vergangenen Saison mit zehn Treffern in 26 Spielen maßgeblich dazu beigetragen, dass der SV Sandhausen die Klasse halten konnte. In der Rückrunde brach sich der Stürmer das Schienbein und musste im Krankenbett und auf der Tribüne die Daumen drücken. Die Leihgabe des SC Freiburg war für die Verantwortlichen des SV Sandhausen dann aber letztendlich nicht zu halten. Er wechselte für 450 000 Euro zum 1. FC Nürnberg. In den ersten beiden Partien stand er noch nicht im Kader, Schleusener arbeitet weiter an seinem Comeback, um mit dem Club den Aufstieg zu realisieren.

Die Hoffnungen auf eine schnelle Rückkehr ins Oberhaus haben nach dem 0:4 gegen den Hamburger SV aber einen herben Dämpfer bekommen. Und das, obwohl sich die Franken nach dem Abstieg neu sortierten. Zahlreiche hoffnungsvolle Akteure wurden verpflichtet – darunter Iuri Medeiros von Sporting Lissabon und Nikola Dovedan aus Heidenheim. Mit Robert Palikuca kam ein neuer Sportvorstand und Damir Canadi übernimmt das Traineramt. Das Ziel der beiden neuen Führungskräfte ist klar: Sie wollen erreichen, dass der Club den Titel „Fahrstuhlmannschaft“ ablegt. Schließlich gab es die glorreichen Zeiten am Valznerweiher: Neunmal wurde der FCN deutscher Meister – der letzte Titel liegt allerdings 51 Jahre zurück. Sucht man nach dem letzten Pokalsieg, muss man nicht so lange in den Geschichtsbüchern blättern: 2007 gewann der Club im Berliner Olympiastadion mit 3:2 nach Verlängerung gegen den VfB Stuttgart. Im diesjährigen Pokalwettbewerb tat sich Nürnberg schwer, kam aber in der 87. Minute zum spielentscheidenden Treffer gegen Zweitligaabsteiger Ingolstadt durch Dovedan. mjw

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