Lokalsport

Ringen-Regionalliga RKG Reilingen/Hockenheim beim Tabellenfünften KSV Tennenbronn zu Gast / In den unteren Gewichtsklassen die Weichen stellen

Spitzenreiter muss im Schwarzwald auf der Hut sein

Am zwölften Kampftag der Ringen Regionalliga muss der Tabellenführer RKG Reilingen/Hockenheim wieder einmal Richtung Südbaden reisen. Der erste Auswärtskampf der Rückrunde findet am Samstagabend beim Tabellenfünften KSV Tennenbronn statt. Aus der letzten Saison hat das Team von Wolfgang Laier keine guten Erfahrungen im Schwarzwald gemacht: Mit 9:18 hatten die Reilinger dem KSV nicht viel entgegenzusetzen. Doch in diesem Jahr stehen die Vorzeichen etwas anders: Mit breiter Brust als ungeschlagener Tabellenführer und Nordbadischer Pokalsieger treten die Reilinger die Reise gen Süden an, um das zweite Drittel der Saison 2018 erfolgreich abzuschließen.

Der KSV Tennenbronn ist im aktuellen Tabellenbild mit Platz fünf die beste Mannschaft aus Südbaden und gewann zuletzt deutlich beim TuS Adelhausen II mit 21:10. Die Athleten aus dem Schwarzwald haben einige junge Ringer in ihren Reihen, die durch den ein oder anderen Top-Ringer ergänzt werden. Allen voran steht hier Fabian Reiner, der in den mittleren Gewichtsklassen flexibel einsetzbar und in der Regionalliga kaum zu schlagen ist. Hinzu kommt der bulgarische Olympia- teilnehmer Dimitar Kumchev (130 Kilo Freistil), der in der Rückrunde noch unbesiegt ist. Außerdem komme mit David Brenn (61 Kilo Freistil) und Timo-Marcel Nagel zwei weitere starke Akteure hinzu.

Rückkehr von Wekesser

Für die Ringkampfgemeinschaft soll indes die Reise Richtung Bundesliga weitergehen: Die Saison geht langsam aber sicher in ihre heiße Phase, mit dem zwölften Kampftag ist sie zu zwei Dritteln abgeschlossen. Der Start in die Rückrunde hätte mit dem erfolgreichen Doppelkampftag kaum besser für die Reilinger laufen können, die auch weiterhin ungeschlagen bleiben. Mit der Rückkehr von Routinier Valeri Wekesser griff Sportvorstand und Kaderplaner Heiko Schweikert nochmals tief in die Trickkiste und schloss eine etwaige Schwachstelle, die durch den Ausfall von Eric Ritter entstand.

Am Samstagabend muss die Laier-Staffel ihre Pflichtpunkte in den unteren Gewichtsklassen holen, um den Kampf nicht eng werden zu lassen. Mit Daniel Layer (57 Kilo Greco), Igor Chichioi (61 Kilo Freistil) und Robin Laier (66 Kilo Greco) hat die Ringkampfgemeinschaft in den leichten Klassen drei „Vierer“-Kandidaten und könnte so schon früh im Kampf für geordnete Verhältnisse sorgen.

Trotzdem sollte sich der Tabellenführer vor dem KSV Tennenbronn in Acht nehmen, denn die Südbadener haben in diesem Jahr schon dem KSV Schriesheim und dem ASV Schorndorf Punkte abgenommen.

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