Lokalsport

Fußball-Kreisklasse A SV Altlußheim beklagt viele Verletzte und macht aus der Not eine Tugend

Sprung in obere Gefilde fest im Blick

Das Niemandsland der Tabelle in der Fußball-Kreisklasse A scheint das neue Zuhause des SV Altlußheim geworden zu sein. Nachdem in der Rückrunde der vergangenen Saison die Fußstapfen ganz fest in den Sand des grauen Mittelmaßes eingedrückt wurden, läuft es nach acht Partien der neuen Spielzeit in eine ähnliche Richtung. Immerhin: Das Abstiegsgespenst, das jahrelang über dem Altlußheimer Sportplatzweg gekreist hat, wurde verscheucht.

Ein Verdienst, der in der Vergangenheit nicht zuletzt auch auf Trainer Michael Eisenhauer und dessen akribischer Arbeit zurückzuführen ist. Dass in dieser Saison noch nicht mehr herausgesprungen ist, dafür hat der Sportliche Leiter Christian Steiger eine Erklärung: „Wir hatten in den ersten Spielen immer zwischen drei und sieben Ausfälle von Stammspielern. Deshalb sind wir mit dem bisherigen Abschneiden einverstanden.“ Aus der Not machte man beim SVA eine Tugend und führte nun Spieler heran, die zuvor nur im zweiten Glied gestanden hatten und jetzt in einen Spielrhythmus gebracht wurden. „Wir wollen nichts mit unten zu tun haben und einen einstelligen Tabellenplatz anstreben“, sagt Steiger. Dahingehend ist man beim SV Altlußheim auf einem guten Weg. Das unterstreicht auch das jüngste 2:2 beim SV Rohrhof, das zwar zeitweise etwas glücklich zustande gekommen ist.

Verantwortung verteilt

Inzwischen scheint man den vor der Saison sehr kurzfristigen Verlust von Christopher Anti (wechselte zum FC Weiher) auf mehrere Schultern verteilt zu haben. „Es war gut, dass wir Canay Keklik halten konnten. Er ist ja auch für 20 Tore gut“, erwähnt Steiger. Ihm obliegt es ebenso wie Manuel Nolde, Mario Schwaab und Maurice Mündörfer, gemeinsam das Anti-Loch zu stopfen. Der Sprung in die obere Tabellenhälfte könnte dem SV Altlußheim am kommenden Wochenende gelingen – vorausgesetzt wäre ein Sieg gegen das noch sieglose Schlusslicht 1. FC Turanspor Mannheim. Doch Steiger warnt: „Sie haben gegen Rheinau nur knapp verloren und gegen Pfingstberg unentschieden gespielt.“

Nach der vergangenen Partie gegen die TSG Rheinau steht für den KSC Schwetzingen mit der Partie beim SV 98/ 07 Seckenheim erneut ein Spitzenspiel an. Einen Gradmesser hat der SC Olympia Neulußheim auswärts bei der TSG Rheinau vor der Brust. Das Unternehmen „Luft im Tabellenkeller verschaffen“ trifft beim Duell FC Badenia Hirschacker gegen Spvgg 06 Ketsch II auf beide Clubs zu. Fest eingeplant hat der SV Rohrhof die Punkte beim FK Bosna Mannheim. Weiterhin spielt der FV Brühl II beim FC Viktoria Neckarhausen und die SG Oftersheim beim TSV Neckarau. wy

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