Lokalsport

Handball-Badenliga HSV verliert Derby in Rot mit 18:21

Steigerung – aber wieder keine Punkte

Archivartikel

Nach dem schwachen Auftritt im letzten Heimspiel hatten sich die Badenliga-Handballer des HSV Hockenheim für das Derby bei Mitaufsteiger TSV Rot einiges vorgenommen. In der ersten Hälfte agierte das Kalabic-Team deutlich konzentrierter in der Offensive und aggressiver in der Defensive. Am Ende stand aber – nach nur vier Treffern in der zweiten Hälfte – erneut eine 18:21 (14:11)-Niederlage.

Nach dem Roter Führungstreffer zum 1:0 waren es meist die Rennstädter, die einen Treffer vorlegten, aber absetzen konnte sich in der Anfangsphase keine der beiden Mannschaften. Nachdem der Ex-Hockenheimer Pascal Freiseis per Siebenmeter zum 8:8 ausgeglichen hatte (22.) sorgten die HSV-Treffer von Rouven Hoffmann, Denis Kalabic und Willi Fink für die erste Drei-Tore-Führung des Spiels. Mit einer Auszeit versuchte TSV-Trainer Sebastian Thome seine Mannschaft wieder wachzurütteln, aber mit dem Halbzeitpfiff traf erneut Kalabic und stellte den alten Abstand wieder her (11:14).

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren besser ins Spiel und stellten in der 38. Minute erstmals wieder den Gleichstand her (15:15). Zehn Minuten vor dem Ende legten die Gäste nochmals einen Treffer vor (17:18), es sollte aber der letzte Torerfolg für den HSV bleiben. Freiseis traf zum 18:18 (51.), dann folgten sieben torlose Minuten, die geprägt waren von Nervosität und technischen Fehlern auf beiden Seiten. Erst im Endspurt agierte der TSV cleverer und entschied die Begegnung zu seinen Gunsten.

An Fehlern arbeiten

Das Resümee von HSV-Trainer Admir Kalabic: „Mit 21 Gegentreffern musst du nicht verlieren. Wir sind in der zweiten Hälfte mit der geänderten Deckungsformation des TSV nicht zurechtgekommen. Zudem haben wir es in der ersten Halbzeit verpasst, die Führung höher zu gestalten, vier verworfene Strafwürfe und eine Hand voll vergebene hundertprozentige Chancen rächen sich dann am Ende. Jetzt gilt es, diese Leistungssteigerung mitzunehmen und weiter an den Fehlern zu arbeiten.“

HSV: Sowden, Wagner; Hoffmann (1), Kalabic (5), Ziegler (2), Anschütz, Erles (2/1), Kraut, Powik, Hideg, Fink (4), Halilovic, Schinke (4). sk

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