Lokalsport

Fußball Spvgg 06 Ketsch II bekommt es im Kreispokal mit Amicitia Viernheim zu tun / SG Oftersheim gastiert in Ladenburg

Strunk rechnet mit einem unberechenbaren Widersacher

Archivartikel

Nur noch zwei Vereine aus dem Verbreitungsgebiet unserer Zeitung sind in der dritten Runde des Mannheimer Kreispokals vertreten. Nach dem jüngsten 4:2-Sieg in der Liga gegen die TSG Lützelsachsen geht Johann Strunk mit seiner Spvgg 06 Ketsch II entspannt, aber zielgerichtet in die Pokalpartie gegen den TSV Amicitia Viernheim.

„Meine Mannschaft hat eine ganz andere Körpersprache gezeigt, war viel kompakter und jeder ist den entscheidenden Schritt mehr für den anderen gelaufen“, hat Strunk eine klare Steigerung seines Teams gegenüber des 1:8 der Vorwoche ausgemacht. Natürlich stand Strunks Team die eine oder andere Anleihe aus dem Landesliga-Team ganz gut zu Gesicht, „doch das soll die Leistung der anderen Jungs nicht schmälern“, so der Coach der Nullsechser.

Hauptaugenmerk auf der Liga

Nun wartet mit den Südhessen eine Mannschaft, die Strunk als unberechenbar und nicht zu unterschätzen einstuft. Rein in der Kreisliga wäre dies ein Duell „Achter gegen Dreizehnter“, wobei Strunk von diesen Spielereien nichts wissen will. Sein Blick geht bereits über das Pokalspiel hinaus auf den nächsten Sonntag. „Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Kreisliga. Dennoch haben wir im Grundsatz nicht die Mentalität, etwas herzuschenken.“

Ähnlich stehen die Vorzeichen bei der SG Oftersheim, die beim B-Ligisten FV 03 Ladenburg II zumindest von der Papierform her Favorit wäre. „Ich habe viele Verletzte, Urlauber und Spieler mit Trainingsrückstand. Da wir uns auf die Liga und das nächste schwere Spiel gegen den VfR Mannheim II konzentrieren, werde ich im Pokal auch Spielern aus der zweiten Reihe Spielpraxis geben“, sagt SGO-Coach Andreas Bronner und zählt zehn personelle Ausfälle. Von daher dürfte eher ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten sein. Auch Bronner priorisiert den Blick auf die Saison. „Wenn wir gewinnen, freue ich mich riesig. Wenn wir nicht weiterkommen, kann ich trotzdem gut schlafen“, bekennt Bronner. „Die Jungen können sich jetzt beweisen.“ Wer die dritte Runde übersteht, ist dann jedoch nicht automatisch für das Viertelfinale qualifiziert. In einer Reduzierungsrunde müssen am 3. Oktober vier Teams in zwei Ausscheidungsspielen das Teilnehmerfeld auf acht Mannschaften reduzieren. wy

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