Lokalsport

Handball-Oberliga Frauen HSG St. Leon/Reilingen rehabilitiert sich auswärts und siegt 32:19

Sturmwirbel mit 12:0-Lauf

Zum Abschluss einer anstrengenden Woche durften die Oberliga-Handballerinnen der HSG St .Leon/Reilingen nach der ernüchternden Heimniederlage gegen Göppingen (wir berichteten) nun wieder jubeln. In Hemmingen bezwangen sie scheinbar mühelos die HSG Strohgäu mit 32:19 (11:7).

Trainer Sascha Kuhn hatte eine Reaktion von seiner Mannschaft gefordert, sie solle weniger Fehler als im vorherigen Spiel machen. Doch danach sah er zunächst nicht aus, auch wenn es sich nicht gleich so dramatisch darstellte. Strohgäu profitierte nur mit einem 2:0, legte bis zum 6:5 vor, dann war der Gast am Zug, auch wenn Kuhn beim 7:7 (26.) vorsichtshalber eine Auszeit bemühen musste. Danach setzte eine deutliche Leistungssteigerung ein.

Während die Abwehr bereits zuvor gute Arbeit verrichtet hatte und jetzt völlig zu machte, drehten Britta Miltner, besonders Madeleine Laier, Jana Pahl und Samir Schulz vorne über die Pause hinweg weiter auf (7:13), Früchte einer ständig verbesserten Zusammenarbeit zwischen Deckung und Torhüter.

Prunkstück steht in der Abwehr

Der Gegner musste sich deutlich mehr anstrengen, um gegen das Prunkstück HSG-Abwehr überhaupt eine Wurfchance zu erhalten. Kurz verharrte der HSG-Offensivwirbel (12:15/40.), bevor er zu Orkanstärke anwuchs. Zwölf Treffern in Serie hatte der Gastgeber absolut gar nichts mehr entgegenzusetzen. Trotzdem befand Linksaußen Pahl, dass es gelte, weiter an der Angriffsarbeit zu feilen, um noch stabiler und konstanter zu werden.

„Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben unsere Mädels nach 20 Minuten den Schalter umgelegt. Aus einer starken Abwehr haben wir wieder zu unserem gewohnt schnellen Angriffsspiel zurückgefunden“, lobte ein doch recht zufriedener Kuhn, der schon direkt nach der Niederlage im Harres am Donnerstag, seinen Spielerinnen in der Kabine ins Gewissen geredet hatte. Jetzt zollte er dafür, „Respekt, wie unsere Mannschaft sich nach der Enttäuschung zurückgekämpft und Moral bewiesen hat“.

HSG: Weiß, Bohneberg; Holzer (1), Zinser, Laier (7), Pahl (2), Richter (1), Gottselig, Schulz (7), Lederer (3/1), Miltner (2), Steinhauser (4), Rimpf (4/2), Ungerer (1/1). mj/jp

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