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Fußball-Verbandsliga Schwetzingen will seinen guten Lauf beim VfB Eppingen fortsetzen / Trainer Gernot Jüllich freut sich über Konkurrenzkampf im Team

SV 98 kann personell aus dem Vollen schöpfen

Archivartikel

„Wir haben im letzten Spiel gegen Bruchsal zwei Punkte liegenlassen. Deshalb müssen am Samstag beim VfB Eppingen drei Punkte her“, spricht SV-98-Coach Gernot Jüllich Klartext, wohl wissend, dass seiner Mannschaft eine schwere Auswärtsaufgabe bevorsteht. „Unser Gegner ist besser, als es der derzeitige Tabellenstand aussagt. Das gilt auch für unsere Mannschaft, die anhand ihrer gezeigten Leistungen einen besseren Punktestand hätte erreichen können,“ führt Jüllich weiter aus.

Unter der Woche fehlten einige seiner Spieler berufsbedingt im Training, die mussten am Mittwoch nachsitzen. „Ich lege, je nach Bedarf, an einem trainingsfreien Tag, eine Sonderschicht für Spieler, die unter der Woche verhindert waren, ein, damit jeder auf dem gleichen Trainingsstand ist“, erklärt der 64-Jährige, der als neuer Trainer in Schwetzingen nichts dem Zufall überlässt, um seine Mannschaft auf einen Topzustand zu bringen.

„Für mich ist wichtig, die Spannung im Training hochzuhalten. Wir haben einige junge Spieler in der Hinterhand, die den etablierten Spielern auf die Pelle rücken. Ich finde es gut, dass jetzt ein richtiger Konkurrenzkampf in der Mannschaft besteht, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft“, bastelt der Schwetzinger Trainerfuchs weiter an einer schlagkräftigen Truppe und richtet dabei klar den Blick nach oben.

Eppingen hatte vor Rundenbeginn andere Pläne, denn die Kraichgauer wollten an den vorderen Plätzen kratzen, blieben aber bisher hinter ihren Erwartungen zurück und stehen gegen Schwetzingen gehörig unter Druck. Der SV 98 hat nach schwachem Saisonstart mit Siegen über Lauda und Heidelsheim sowie dem respektablen 0:0 gegen Bruchsal jetzt in die Spur gefunden und möchte seinen guten Lauf auch in der Fremde fortsetzten.

Der indirekte Vergleich der beiden Kontrahenten in den letzten elf Begegnungen, spricht allerdings klar für den VfB (6-3-2). Der letzte Sieg des SV 98 in Eppingen datiert aus dem Jahr 2015, als die Spargelstädter im badischen Pokal mit 2:1 die Oberhand behielten.

Zum Siegen verdammt

Der Gastgeber steht derzeit mit acht Punkten auf einem Abstiegsplatz. Bei Schwetzingen schlagen aktuell auch nur elf Zähler zu Buche. Beide Mannschaften sind quasi zum Siegen verdammt. Der SV 98 kann personell aus dem Vollen schöpfen. Nelson Nsowah hat seine Rotsperre abgesessen und ist wieder eine Option. Es ist aber davon auszugehen, dass der Schwetzinger Trainer, nach der guten Leistung gegen Bruchsal keine gravierenden Veränderungen in seinem Team vornehmen wird.

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