Lokalsport

SV Sandhausen muss mit Punkt zufrieden sein

Archivartikel

Jetzt zeigt Fußball-Zweitligist SV Sandhausen nicht nur zu Hause und auswärts zwei Gesichter, sondern schon in einem Spiel: Nach einer starken Vorstellung vor der Pause und einer verdienten 2:0-Führung gegen Eintracht Braunschweig folgte in der zweiten Hälfte ein völliger Einbruch. Der SVS musste am Ende sogar froh sein, mit dem 2:2 noch einen Punkt behalten zu haben. „Ich vestehe es gerade nicht, wie ein Spiel zu Hause so kippen kann“, schüttelte Präsident Jürgen Machmeier den Kopf.

Sandhausens Trainer Uwe Koschinat hatte wieder auf Dreierkette umgestellt, Nauber kehrte wieder auf seine Position zurück und agierte neben Zhirov und Röseler. Neu in die Startformation rückten der in Osnabrück eingewechselte Zenga sowie der wiedergenesene Neuzugang Esswein. Dafür blieben Ouahim, Nartey und Keita-Ruel auf der Bank.

Die Gastgeber erwischten einen optimalen Start: Bereits nach drei Minuten zeigte Esswein, warum ihn der SVS geholt hat und traf zum 1:0. Diese frühe Führung spielte den Sandhäusern in die Karten. Sie überließen in der Folge zwar den Braunschweigern etwas mehr Raum, hatten aber defensiv alles im Griff. Nach 20 Minuten begannen die Gastgeber, richtig gut Fußball zu spielen. Gegen deren schnellen Kombinationen fiel dem Aufsteiger wenig ein. Die Konsequenz war das 2:0 von Behrens, der im Liegen traf (26.) und sechs Minuten später beinahe auf 3:0 erhöht hätte.

Doch den Wiederanpfiff verpennten die Sandhäuser, sie kamen völlig fahrig aus der Kabine und kassierten nach nicht einmal 60 Sekunden das 2:1 durch Proschwitz. Das brachte die Gastgeber noch mehr aus dem Tritt, sie machten viele Fehler und ließen dem Gegner zu viel Raum. Glück, dass Proschwitz nur die Latte traf. (51.). Mitte der zweiten Hälfte bekam der SVS wieder etwas mehr Zugriff und hätte sich beinahe zum Heimsieg gezittert, aber Otto traf in der Nachspielzeit zum 2:2. ali

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