Lokalsport

Schach-Bundesliga Vorverlegte Partien bringen zwei Siege

SVH übernimmt vorläufig die Spitze

Nach Siegen in Baden-Baden gegen SF Berlin (7:1) und TU Dresden(5:3) in zwei vorverlegten Begegnungen genießt die Schachvereinigung Hockenheim vorläufig den „Platz an der Sonne“ der Bundesliga – eine Momentaufnahme, aber zugleich auch ein einmaliges Erlebnis für die Kurpfälzer. Das Rennstadtteam ist allerdings mit einem Minuspunkt mehr belastet als die beiden Führenden OSG Baden-Baden und SG Solingen, die noch gegeneinander antreten werden

Mannschaftsführer Blerim Kuci konnte zwar nicht den ursprünglich vorgesehenen Kader aufbieten, da durch die Mannschaftsweltmeisterschaften und internationale Turniere einige Spitzenspieler ausfielen. Dafür stellte sich Ex-Weltmeister Anatoli Karpow in den Dienst der Mannschaft für die terminlich vorgezogenen Bundesligarunden zwölf und 13.

Stark an hinteren Brettern

Der hohe Sieg über Berlin war auch der ersatzgeschwächten Aufstellung der Schachfreunde aus der Hauptstadt geschuldet. Bei dem Erfolg über Dresden waren es vor allem die deutschen Großmeister, die durch überragende Leistungen an den hinteren Brettern den Sieg sicherten. Die einzige Niederlage durch eben Karpow am Spitzenbrett blieb daher ohne Folgen.

Hockenheims Chancen auf einen möglichen Titelgewinn liegen wohl in dem vermeintlich leichteren Restprogramm in den letzten beiden Doppelrunden, nach Meinung von Bundesliga-Manager Dieter Auer. Unter Zugzwang sollten daher andere Teams, die als Mitfavoriten galten, stehen und nun die Hockenheimer erstmal einholen müssen. da/zg

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