Lokalsport

2. Fußball-Bundesliga Verein und Torhüter im Einvernehmen

SVS löst Vertrag mit Fraisl auf

Archivartikel

Der SV Sandhausen und Martin Fraisl lösen den Vertrag des Torhüters mit sofortiger Wirkung auf. Das teilt der Fußball-Zweitligist mit. Der SV Sandhausen und Martin Fraisl beenden ihr Arbeitsverhältnis demnach in gegenseitigem Einvernehmen.

Fraisl verlässt den Verein, um sich einer neuen sportlichen Herausforderung zu stellen, heißt es in der Mitteilung weiter: „Der SV Sandhausen und Martin Fraisl danken einander für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen sich gegenseitig alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft.“ Über die Modalitäten der Vertragsauflösung haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart.

„Gegen Werte verstoßen“

Nach einem Kabinen-Eklat zwischen Trainer Michael Schiele und Fraisl während der Vorbereitung auf die Partie gegen Holstein Kiel (0:2) wurde der österreichische Keeper suspendiert (wir berichteten). Präsident Jürgen Machmeier äußerte sich nach dem Vorfall wie folgt: „Er hat gegen die Werte des Vereins verstoßen und eine Grenze des Respekts überschritten. Was in der Kabine passiert, bleibt auch dort und es war auch kein körperlicher Angriff, aber es war kurz davor. Solange ich Präsident bin, wird er für den SVS kein Spiel mehr absolvieren.“

Martin Fraisl wechselte im Sommer 2019 aus Rumänien vom FC Botosani an den Hardtwald. Für den SV Sandhausen bestritt er 45 Zweitligaspiele und kam zweimal im DFB-Pokal zum Einsatz. In der aktuellen Spielzeit stand der Keeper in den ersten elf Saisonspielen und der ersten Runde im DFB-Pokal beim TSV Steinbach-Haiger zwischen den Pfosten. zg

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