Lokalsport

Tischtennis Oberligist TTC Ketsch muss sich TB Untertürkheim beugen / TTC Hockenheim steht in der Verbandsklasse Nord dicht vor der Halbzeitmeisterschaft

Timo Bergers respektable Einzelbilanz

Im Tischtennis entscheiden häufig Nuancen über Sieg und Niederlage. Beim Oberligisten TTC Ketsch in besonderem Maße, denn dem Neuling fehlt es häufig in entscheidenden Spielsituationen an Cleverness, Erfahrung und Glück. So war es auch bei der zu hohen 3:9-Niederlage gegen den TB Untertürkheim.

Ohne den beruflich verhinderten Christoph Schröder verliefen die Doppel so wie fast immer in dieser Saison. Das Doppel mit Alexander Krieger wird gewonnen, ein Doppel geht knapp im fünften Satz verloren und eines geht deutlich weg.

Krieger hatte mit Robin Maier kaum Probleme, Zsolt Szabo/Attila Vajda mit 3:0 zu schlagen. Ulf Mertens/Timo Berger gaben gegen die Abwehrspieler Oljeg/Basaric/Petar Dordevic alles, egalisierten einen 0:2-Rückstand, um dann im fünften Satz 8:11 zu verlieren. Im ersten Einzel ging es unglücklich weiter. Krieger, der sich im Doppel verletzt hatte, unterlag nach 2:1-Satzführung 2:3 (10:12) gegen Szabo.

Mertens’ ehrenvolle Aufgabe

Durch das Fehlen Schröders hatte Ulf Mertens die ehrenvolle Aufgabe, gegen den rumänischen Ausnahmespieler Vasile-Gheorghe Florea zu spielen. „Der hat eine enorme Grundsicherheit und kann jederzeit das Tempo anziehen, wenn er muss“, meinte Timo Berger über den besten Spieler der Oberliga. Mertens verlor 5:11, 8:11, 6:11. Bemerkenswert sind die Leistungen von Timo Berger im mittleren Paarkreuz. Das TTC-Eigengewächs weist eine sehr respektable Einzelbilanz von 5:5 auf. „Damit bin ich sehr zufrieden“, kommentierte Berger sein 12:10, 11:8 und 13:11 gegen Abwehrspieler Vajda.

Robin Maier überzeugte mit einem 3:1 gegen Ferry Kapic. Krieger trat zum Einzel gegen Florea wegen der Verletzung nicht mehr an.

In der Männer-Badenliga beendete Neuling TTG EK Oftersheim die Vorrunde mit einer 4:9-Niederlage bei TTSF Hohberg auf dem Relegationsrang acht. Stefan Berlinghof war in guter Verfassung und gewann sein Doppel mit David Korn 3:2 (12:10) gegen Marcel Neumaier/Jonas Löffler. Zudem siegte er im Einzel gegen Neumaier und Andreas Bußhardt jeweils 3:1. Holger Weidenauer hatte gegen Bußhardt keine Chance, setzte sich jedoch 3:1 gegen Neumaier durch. Im mittleren und unteren Paarkreuz kam kein Punkt. Christian Förster unterlag 2:3 gegen Löffler, Marc Adler verspielte gegen Felix Gühr eine 2:0-Führung.

„Chancen sind noch gut“

Stefan Berlinghof zog ein recht positives Fazit der Vorrunde. „Die Chancen auf den Ligaverbleib sind noch gut, der Relegationsplatz wäre am Saisonende klasse“, so Berlinghof. Etwas kritischer sah es Sportwart Wolfgang Gericke: „Die Leistungen im mittleren und unteren Paarkreuz müssen in der Rückrunde besser werden, um den Relegationsplatz zu halten.“

Die Frauen des TV Brühl siegten in der Verbandsliga ohne Spitzenspielerin Susanne Amos 8:5 bei der SG Käfertal/Waldhilsbach I. Die überragende Kerstin Eberle hatte mit einem Sieg im Doppel und drei Erfolgen im Einzel den größten Anteil. Ihr glattes 3:0 gegen Spitzenspielerin Petra Müller war eine Glanzleistung.

Der TTC Hockenheim steht in der Verbandsklasse Nord der Männer vor dem Gewinn der Halbzeitmeisterschaft. Im vorletzten Hinrundenspiel gab es mit 9:4 gegen den TTV Mühlhausen II den siebten Sieg. Mit 3:0 in den Doppeln gelang ein vorzüglicher Start. Im oberen Paarkreuz mussten sich sowohl Daniel Dörsam als auch Stefan Trotter gegen Dieter Schreiber geschlagen geben, zudem verlor Daniel Eberwein etwas überraschend jeweils 0:3 gegen Jörg Hirsch und Timo Hees. Es waren seine ersten Einzelniederlagen. Im Spitzeneinzel setzte sich Dörsam mit 11:7, 11:7 und 11:9 gegen Frank Jentsch durch. Dominic Simon machte den Sieg mit konsequentem Spiel perfekt.

Der TTC Ketsch II hatte mit 2:9 beim Titelanwärter TTV Heidelberg keine Chance. Im Doppel siegten Lukas Romberg/Lukas Wehland 3:2 gegen Heinz Nowicki/Oliver Fackler, in den Einzeln setzte sich nur Boris Pastler gegen Nowicki 3:1 durch.

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