Lokalsport

Handball-Verbandsliga TSG Eintracht gewinnt gegen Walzbachtal / Jetzt reicht ein Unentschieden

Titel zum Greifen nah

Auch im zwölften Heimspiel der Verbandsliga-Saison geht die TSG Eintracht Plankstadt als Sieger vom Platz. In einer umkämpften und spannenden Handball-Partie bezwang sie die HSG Walzbachtal mit 33:29 (17:17).

Es war vom Anpfiff weg eine sehr ausgeglichene Begegnung, keine Mannschaft setze sich klar ab. Dabei hatte Plankstadt meist die Nase vorn, Walzbachtal lag während dem gesamten ersten Durchgang allerdings nie mit mehr als drei Treffern zurück (13:10) und war wie zur Pause teilweise gleichauf (7:7, 10:10).

Unmittelbar nach Wiederanpfiff stand Plankstadts Nicolas Großhans im Blickpunkt, zunächst erzielte er den Treffer zum 18:17, wenige Momente später verabschiedete er sich für zwei Minuten auf die Bank (33.). Doch die Hausherren überstanden diese Unterzahl schadlos und erarbeiteten sich eine neuerliche Zwei-Tore-Führung.

Dann verlor Walzbachtal einen wichtigen Baustein: Christopher Schäfer wurde wenige Sekunden, nachdem er den Anschlusstreffer zum 20:19 markiert hatte, für den Versuch, den schnellen Gegenzug Plankstadts zu unterbinden, von den Schiedsrichtern mit Rot vom Platz geschickt (38.) – ein möglicher Knackpunkt in der Partie.

Spätes Aufbäumen der Gäste

Jedenfalls gelang es den Gastgebern nun, den Abstand relativ konstant bei drei Toren zu halten. Daran änderte auch eine Auszeit von HSG-Trainer Atalay Öztürk und eine erneute Dezimierung nach Zeitstrafe gegen Nico Schöffel nichts. Vier Minuten vor Schluss erhöhten Dominic Stadler und Julian Maier sogar auf fünf Treffer Differenz. Alles deutete nun auf einen souveränen Erfolg des Tabellenführers hin. Doch Walzbachtal bäumte sich nochmals auf. Spätestens, als Fabian Goppelsröder zum 30:28 traf und Plankstadts Timm Kemptner die Rote Karte sah, war die HSG wieder voll im Geschäft. Doch Plankstadt bewahrte Ruhe, drei Tore in Folge besiegelten den Heimsieg.

Durch die Roter Niederlage gegen Eppelheim am Vortag (wir berichteten) beträgt der Vorsprung auf den neuen Zweiten Dossenheim nun drei Punkte. Dementsprechend kann die Meisterschaft schon am Sonntag in Dossenheim perfekt gemacht werden. Ein Unentschieden würde bereits genügen.

TSG E: Treiber, Bodenseh; T. Pristl (3), Maier (6), Skasik, Koffeman (3/1), Großhans (5), A. Schöffel (4), Mag. Verclas, Stadler (4), Denne (6/2), Kemptner (2), N. Schöffel. nt

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