Lokalsport

Sportkegeln-Bundesliga Freitagskracher in der Classic Arena

Traditionsderby zwischen Eppelheim und Sandhausen

Archivartikel

Freitagabend, Derbyzeit, der Bundesligaklassiker VKC Eppelheim gegen Rot-Weiß Sandhausen und wieder einmal das Duell Erster gegen Zweiter – attraktiver könnte die Ausgangsposition vor diesem ewig jungen Duell kaum sein. Die Classic Arena dürfte also heute mit Spielbeginn um 19 Uhr gut gefüllt sein.

VKC-Akteur Gunther Dittkuhn bemüht in seiner Vorausschau einen Vergleich mit dem Radsport. „Nach der 6. Etappe hat sich ein Ausreißerfeld, bestehend aus VKC Eppelheim, Rot-Weiß Sandhausen und dem VKC, mit 10:2-Punkten gebildet. Nach dem Duell heute wird sich zeigen, wer weiter die Pace macht und wer sich in den Windschatten begibt.“ Dittkuhn erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, „mit fantastischer Stimmung und hohen Ergebnissen.“

Sandhausen hat auswärts bisher starke Vorstellungen gegeben und dabei besonders im Abräumen überzeugt, wenn es auch in Aschaffenburg – im Gegensatz zum VKC – nicht zu einem Sieg gereicht hat. Der Auswärtsschnitt beträgt beeindruckende 6093 Kegel. Ein Erfolgsfaktor ist Neuzugang Pascal Stohner aus Hockenheim, der in Mörfelden mit 1089 Kegeln Bestleistung spielte. Er ist eine enorme Verstärkung für den deutschen Vizemeister, der aber sonst nicht so ausgeglichen besetzt erscheint wie Meister Eppelheim.

Sören Busse hat große Formschwankungen, ebenso Sören Busse. René Zesewitz und Tim Stadel haben zudem immer wieder mit Blessuren zu kämpfen. Eine konstante Größe ist Christian Cunow. Seit 2015 hat Rot-Weiß nicht mehr in der Classic Arena gewonnen, diese Serie möchte Eppelheim ungern reißen lassen und sich zugleich für die Supercup-Pleite Anfang der Saison revanchieren. „Bei dieser Konstellation und an einem Freitagabend werden alle heiß drauf sein, die Punkte in Eppelheim zu behalten“, gibt sich Jürgen Cartharius kämpferisch.

6000er Marke knacken

Frei Holz Plankstadt ist im Heimspiel gegen die SG Hainhausen klarer Favorit (Samstag, 15.30 Uhr, Mehrzweckhalle). Die erste Niederlage und der Verlust der Tabellenführung sind abgehakt. „Leider haben wir in Mörfelden gepennt und unsere Chancen nicht genutzt“, meinte Andreas Tippl, „jetzt müssen wir den Schalter schleunigst wieder umlegen, um zurück in die Erfolgsspur zu kommen“.

Aufsteiger Hainhausen hat bisher seine zwei Heimspiele gewonnen und auswärts trotz Niederlagen passable Ergebnisse abgeliefert. Das Team aus dem Rodgau, das mit dem Aufstieg Clubgeschichte geschrieben hat, sollte nicht unterschätzt werden. Frei Holz strebt wieder das Überspielen der 6000er Marke an. „Zu Hause wollen wir unsere weiße Weste behalten, dazu müssen wir wieder kompakt und geschlossen auftreten“, sagte Daniel Zirnstein. mra

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