Lokalsport

Frauen-Handball Junior-Bären in Herzogenaurach zu Gast / St. Leon/Reilingen im Auswärtsderby beim TSV / Brühl beim Dritten in Rot

Trainer Kuhn mit Respekt vor Birkenau

Archivartikel

Den Handballerinnen der TSG Ketsch II steht eine Auswärtspartie mit interessanter Ausgangslage bevor: Sollten sie gewinnen, würde sie ihren guten fünften Rang in der 3. Liga behaupten. Im Nichterfolgsfall müsste sie diesen allerdings für ihren sonntäglichen Gastgeber (14.30 Uhr) TS Herzogenaurach räumen. Im Hinspiel trennten sich beide nach spannungsgeladener zweiter Halbzeit 25:25.

Ihre Abschiedstournee aus der Oberliga setzt die HG Oftersheim/Schwetzingen mit der Begegnung gegen die HSG Strohgäu fort. Ihren Abstieg hatte die HSG St. Leon/Reilingen letztes Wochenende besiegelt. Nichtsdestotrotz will sich das Team in seinem viertletztem Heimspiel von seiner besten Seite präsentieren. Trainer Matthias Kolander hofft dabei intensiv auf ein bessere personelle Ausstattung als in jüngster Vergangenheit. „Sonst wird es für uns wieder sehr schwierig.“

Den Weg mit der HG wird eventuell der TSV Birkenau beschreiten. Aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Mit neuem Trainer Armin Merz gab es drei Siege in Folge, dann allerdings auch einen herben Rückschlag in Bruchsal. Und jetzt ist das aufstiegswillige Topteam der HSG St. Leon/Reilingen im Odenwald zu Gast (Samstag, 20 Uhr).

Trainer Sascha Kuhn zeigt Respekt vor dem Auswärtsderby: „Birkenau hat zwar seinen Lauf durch das Spiel bei Heidelsheim/Helmsheim unterbrochen bekommen, aber gegen Leinfelden/Echterdingen gezeigt, welche Stärke es besitzt. Man darf nicht vergessen, dass das Team ein Absteiger aus der 3. Liga ist. Es hat schon dort gegen den Abstieg gespielt und weiß, was es tun muss, um von unten wieder rauszukommen.”

Beide Teams werden wegen des Auf- beziehungsweise Abstiegs alles in die Waagschale legen, deswegen erwartet Kuhn ein heißes Derby, in dem die Mannschaften hundert Prozent geben werden. Sein Vorgabe wird vor allem sein, den starken Rückraum mit Danijela Rajic und Maureen Merkel in den Griff zu bekommen. Er nimmt die Partie nicht auf die leichte Schulter, da es bestimmt kein Selbstläufer wird, und hofft, dass seine Mädels von Anfang an hellwach sind.

Starke Hoffmann-Schwestern

Derlei Gedanken über Auf- und Abstieg muss sich Badenligist TV Brühl nicht machen, wohl aber würde ein Sieg dem TVB gut zu Gesicht stehen. Doch er fährt wohl als krasser Außenseiter zum Dritten TSV Rot. Aber eine uneinnehmbare Festung ist die Parkringhalle auch nicht. Rot fuhr dort schon sechs Verlustzähler ein.

Ungeachtet der sechs Heimminuspunkte spielt der TSV Rot die beste Saison seit vielen Jahren. Das bekam in der Vorrunde auch Brühl zu spüren, welches in eigener Halle mit 21:25 den Kürzeren zog, die erste Heimniederlage gegen den TSV seit Beginn der Aufzeichnungen. Die beiden Hoffmann-Schwestern Cathrin und Evelyn waren die treibenden Kräfte, die es auch am Samstag (18 Uhr) zu beachten gilt. Wenn dies einigermaßen gelingt, sollte die Partie durchaus offen verlaufen können.

Mit einem Nachbarschaftsduell (örtlich wie tabellarisch) gegen den TV Edingen greift nun nach etwas verlängerte Pause der TV Eppelheim wieder ins Landesliga-Geschehen ein. Edingen hat sich letztes Wochenende gegen Schlusslicht Kirchheim schon mal mit 36:23 warmgeworfen. mj/zg

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