Lokalsport

Trainer Löhr hofft auf ein anderes Bild beim Heimspiel

In der 3. Handball-Liga muss sich Oftersheim/Schwetzingen noch steigern. Der nächste Gegner in der Mitte-Staffel, die GSV Eintracht Baunatal „dürfte in unserer Situation eine ganz harte Nuss werden“, denkt Trainer Holger Löhr. „Denn an unserer personellen angespannten Lage ändert sich leider vorerst rein gar nichts.“

Der Gast – mehr oder weniger synchron zur HG mit einer Niederlage bei Bieberau/Modau und einem Heimsieg über Aufsteiger Bad Neustadt gestartet – weist noch mehrere Parallelitäten zu Oftersheim/Schwetzingen auf. „Baunatal hat ähnliche Themen wie wir“, verweist Löhr auf „starke erste sechs, sieben, acht Spieler. Aber auch dort mussten Abgänge (Anm. d. Red.: vier) verkraftet werden, Zugänge gab es keine, es wurde mit jungen Spielern aufgefüllt“.

Doch zu sehr will der HG-Coach sich nicht nur am Gegner orientieren. „Wir haben unter der Woche und werden auch heute Abend noch mal unsere Fehler von Nieder-Roden aufgearbeitet. Es muss einfach die Bereitschaft da sein, Abwehr zu spielen. Und unsere Abstimmung untereinander sowie das Spiel gegen den Kreis, versuchen wir zu verbessern.“

Aber nicht nur hinten klemmte es im Hessischen. Vorne im Angriff wurde mit einer niedrigen Wurfquote und zahlreichen technischen Fehlern auch einiges in den Sand gesetzt.

„Wir haben viel zu viele Bälle liegen lassen. Das müssen wir unbedingt abstellen, müssen solider arbeiten.“ Außerdem hofft Löhr: „Ich denke ja, dass die Mannschaft zuhause wieder ein anderes Gesicht aufzeigen wird.“ mj

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