Lokalsport

Tennis-Oberliga TC Blau-Weiß Schwetzingen erwartet im zweiten Saisonspiel den Nachbarn Walldorf

Trainer Träutlein hat die Qual der Wahl

Einen etwas kuriosen Zeitplan haben die Tennisspieler in dieser Saison. Denn nach dem Auftakt Anfang/Mitte Mai war lange Pause. Die Oberliga-Spieler des TC Blau-Weiß Schwetzingen hatten nach dem 5:4-Heimsieg gegen Ettlingen sogar fünf Wochen, bevor sie nun morgen ihr zweites Spiel gegen den Lokalrivalen TC Walldorf-Astoria bestreiten. „Ich sehe uns als leichten Favoriten“, schätzt Trainer Peter Träutlein die Aussichten für die Schwetzinger ein.

Optimistisch ist er auch deswegen, weil er am Sonntag erstmals auf Ruan Roelofse zurückgreifen kann. Der Südafrikaner, der inzwischen im vierten Jahr für den TC Blau-Weiß aufschlägt, wird sicher dabei sein. Bei seinem Landsmann, dem neuverpflichteten, Lloyd Harris, ist dies ungewiss. „Das hängt immer davon ab, wie er die Turniere spielt“, erklärt Peter Träutlein. Denn der 21-jährige Harris – immerhin die aktuelle Nummer 212 der Welt – ist auf der ATP-Tour unterwegs. Zuletzt spielte er sogar die Quali für die French Open in Paris, scheiterte aber in der ersten Runde. Kollege Roelofse (28) konzentriert sich vor allem aufs Doppel und steht hier immerhin auf Platz 135 – nur acht Plätze hinter seinem möglichen Gegner von morgen, dem Brasilianer Fabricio Neis. Da treffen also möglicherweise zwei Doppelspezialisten im Einzel aufeinander.

Youngsters trumpfen auf

Wie die weitere Aufstellung sein wird, das will Peter Träutlein erst kurzfristig entscheiden. „Ich habe die Qual der Wahl“, sagt der Trainerroutinier. Er hat in dieser Saison das Luxusproblem, dass er nicht wie im Vorjahr nur sechs gute Leute hat, sondern acht oder neun: „Wir sind sportlich und personell gut aufgestellt.“

Im Auftaktmatch gegen Ettlingen hatte sich das ja schon gezeigt, als die Schwetzinger auch ohne die beiden Südafrikaner mit 5:4 gewannen. Da freute sich Träutlein besonders, dass sowohl der aus Ketsch gewechselte Alexander Kürschner (22) als auch Eigengewächs Nick Heinrichs (18) ihre Spiele sicher gewannen. „Und wir wollen sukzessive Spieler aus der eigenen Jugend nachziehen“, sagt der Trainer über die Vereinsziele.

Jetzt steht aber erst einmal die morgigen Heimpartie gegen Walldorf im Fokus. Danach wird sich schon ein wenig abzeichnen, wohin in dieser Saison die Reise für Badenliga-Absteiger Schwetzingen geht.

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