Lokalsport

Fußball-Landesliga Eppelheimer in Kirchheim unter Zugzwang / Ketsch und Brühl streben im Heimspiel Siege an

„Trainer und Spieler müssen jetzt liefern“

Archivartikel

Nach dem überraschenden 2:0-Sieg bei der SG ASV/DJK Eppelheim möchte Fußball-Landesligist FV Brühl nun gegen den VfB St. Leon nachlegen. Die TSG Eintracht Plankstadt, die gegen das Spitzenteam 1. FC Mühlhausen zu Hause ein beachtliches 2:2 erreichte, will die Leistung erneut auch in der Auswärtspartie gegen FC Türkspor Mannheim bestätigen (Sonntag, 14.30 Uhr). Die Spvgg 06 Ketsch strebt im Heimspiel gegen Ziegelhausen/Peterstal einen Sieg an. Das hat auch die SG ASV/DJK Eppelheim vor, die zeitgleich mit Plankstadt in der Begegnung bei den FT Kirchheim die Schmach gegen Brühl vergessen machen will.

Für Eppelheim scheint der Zug nach oben endgültig abgefahren zu sein. Nach dem Heimerfolg gegen VfB St. Leon glaubte man, den Klotz endgültig umgestoßen zu haben – wie es Patrick Greulich, der Angreifer der SG, formulierte. Doch statt des prognostizierten Aufschwungs müssen die mit viel Vorschusslorbeeren in die Runde gestarteten Eppelheimer den Blick plötzlich nach unten richten. „Natürlich ist das nicht unser Anspruch, wie die Mannschaft derzeit spielt. Wir werden dennoch nicht in Panik verfallen und das Ganze genau analysieren und bis zur Winterpause abwarten, wie sich die Dinge weiterentwickeln“, hält der Abteilungsleiter Achim Scharwatt nichts von Schnellschüssen, macht aber klar, dass er keine Ausreden mehr gelten lassen will. „Trainer und Spieler müssen in denn anstehenden Begegnungen bis zur Winterpause liefern.“

Nach drei Niederlagen in Folge hat Ketsch mit dem Unentschieden gegen Türkspor Mannheim die Reißleine gezogen. Dennoch nimmt die Spvgg mit 14 Punkten einen passablen achten Platz ein. Jetzt empfangen die 06er mit Tabellennachbarn FC/DJK Ziegelhausen/Peterstal eine unbequeme Mannschaft, die als Liganeuling bisher eine gute Figur abgab.

„Ziegelhausen/Peterstal steht einen Platz hinter uns und hat nur zwei Punkte weniger als wir aufzuweisen. Mit einem Sieg würden wir den Abstand bis auf fünf Punkte ausbauen. Diese Vorgaben wollen wir auch in die Tat umsetzten“, zeigt sich Trainer Frank Eissler, der in Ketsch einen guten Job verrichtet, kämpferisch.

Starke Akteure fehlen

Er muss allerdings auf Dane Rosenberger (Schambeinentzündung), Stephan Jung (Muskelfaserriss) und Maximilian Reuter (Bandscheibenvorfall) verzichten. Emre Güc hat sich eine starke Erkältung zugezogen und sein Einsatz ist deshalb fraglich. Daniel Marzoll ist aber wieder eine Option.

Brühl will seinen Siegeselan mit in die Begegnung gegen St. Leon hinüberretten. Dass dieses Vorhaben nicht leicht werden wird, weiß Brühls Trainer Volker Zimmermann, denn die Gäste zählen schon seit Jahren zu einer der besten Mannschaften in der Liga. Auch die Bilanz beider Teams spricht nicht für den FVB.

„St. Leon ist in allen Mannschaftsteilen gut besetzt und zieht seine Stärken aus dem Kollektiv. Der Sieg in Eppelheim sollte uns aber das nötige Selbstvertrauen geben, einen weiteren Dreier folgen zulassen“, erklärt Zimmermann und schiebt nach: „Wir waren auch in den vorangegangenen Spielen stets auf Augenhöhe mit dem Gegner, haben uns aber durch individuelle Fehler um den Lohn gebracht. In Eppelheim sind uns wenig Fehler unterlaufen, was uns letztendlich den Sieg einbrachte. Wenn uns das auch gegen St. Leon gelingt, dann bin ich mir sicher, dass die drei Punkte hier bleiben.“

„Wachsen Woche für Woche“

„Mit verändertem Personal und neuer Taktik hat unsere Mannschaft gegen den haushohen Favoriten Mühlhausen ein verdientes Unentschieden erreicht. Auf diese Leistung gilt es aufzubauen“, sagt Plankstadts Trainer Moses Kopotz. Nach dem Zweiten Mühlhausen bekommt die TSG Eintracht nun den Viertplatzierten FC Türkspor vor die Brust.

„Wir wissen um die Spielstärke der türkischen Mannschaft. Oguzhan Yildirim führt die Torjägerliste der Liga an und Anas Itani ist eine Bank in der Innenverteidigung. Aber wir werden uns in Mannheim nicht verstecken, denn auch wir wachsen Woche für Woche als Team zusammen, was die letzten Ergebnisse gegen Neuenheim (2:2) und Mühlhausen eindeutig unter Beweis stellen“, stellt Kopotz klar. lof

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