Lokalsport

2. Fußball-Bundesliga SVS erwartet das Schlusslicht

„Trend ist nicht positiv“

Archivartikel

Sandhausen.Viele Fans des SV Sandhausen vermissen ihn. Und auch Fußballtrainer Uwe Koschinat trauert ihm ein wenig nach, will sich aber nicht allzu lange mit der Vergangenheit aufhalten. Dass Philipp Förster zum VfB Stuttgart gewechselt ist, hat den Zweitligisten vor Probleme gestellt. Die Hoffnungen, er sei doch wieder da, sind berechtigt, denn Försters Auto steht immer noch auf dem Parkplatz der Spieler. Der Fahrer ist aber inzwischen ein anderer Profi: Aziz Bouhaddouz hat den schwarzen Geländewagen übernommen und so muss Uwe Koschinat auch weiterhin ohne den ehemaligen Leistungsträger auskommen.

Wie wichtig Förster war, zeigt die Punkteausbeute seit seinem Abgang: Nur zwei Zähler aus fünf Spielen stehen seither zu Buche. „Er war und ist ein überragender Spieler, aber es hilft uns nicht weiter, andauernd über ihn zu sprechen. Er ist nicht mehr da und wir sind dazu angehalten Lösungen zu finden“, sagt Koschinat. Die Lösungen benötigt er schnellstmöglich, um den Trend zu stoppen. Am Montag im Duell gegen den SV Wehen Wiesbaden (Anpfiff: 20.30 Uhr) wollen die Schwarz-Weißen die drei Punkte am Hardtwald behalten. „Unser Ziel ist es, einen Heimsieg einzufahren“, gibt der Coach die Marschroute vor. Hoffnung macht die Tatsache, dass der SVS zuletzt hauptsächlich auswärts Federn ließ. „Ich finde, dass die zwei Punkte, die wir zuletzt geholt haben, nicht unserer Leistung entsprach. Wir hätten fünf oder sogar sechs Punkte einfahren können“, sagt Koschinat, der aber auch weiß: „Der Trend ist nicht positiv.“

Gíslason wieder eine Option

Positiv zu bewerten ist hingegen die Arbeit der medizinischen Abteilung. Sie hat bei Rúrik Gíslason Wunder vollbracht, denn der Isländer hätte ursprünglich drei Wochen ausfallen sollen. Nach nicht einmal zwei Wochen steht er schon wieder auf dem Platz und ist somit eine Option für die Startformation. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Bouhaddouz, dessen Wade Probleme bereitet. Sollte der Marrokaner ausfallen, dürfte Mario Engels die erste Alternative sein. mjw

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