Lokalsport

Der Gegner Gimber, Knipping und Derstroff bei Jahn Regensburg

Trio an alter Wirkungsstätte

Geht es nach Mersad Selimbegovic, dann steht an diesem Samstag ein „kampfbetontes Spiel“ auf dem Programm. Der Trainer des Jahn aus Regensburg beschreibt den SV Sandhausen als unangenehmen Gegner, der mit langen Bällen operiert, um zum Torerfolg zu kommen.

So will sein Pendant auf SVS-Seite, Uwe Koschinat, die Aussage aber nicht stehen lassen. Er sagt: „Jedes Spiel, das ich von Regensburg gesehen habe, war kampfbetont. Selbst wenn wir spielerisch überlegen wären, würde es ein harter Fight werden, weil es ihre Spielweise ist.“ Der gebürtige Koblenzer entpuppt sich als Sympathisant der Oberpfälzer, schätzt er doch deren Qualitäten.

Erst am vergangenen Wochenende haben die Regensburger unterstrichen, dass sie nicht zu unterschätzen sind und schon gar nicht abgeschrieben werden dürfen. Zwischenzeitlich lagen sie gegen Holstein Kiel mit 0:2 zurück und holten trotz der langen Zwangspause noch einen Punkt. „Sie haben immer Antworten“, weiß Koschinat. Ähnlich wie beim SVS muss auch Selimbegovic seine Defensive auf einer Position umbauen: Sebastian Nachreiner fehlt aufgrund einer Gelbsperre. Außerdem sind neben dem Innenverteidiger auch Federico Palacios, Markus Palionis und Jan-Marc Schneider nicht dabei.

Ein Wiedersehen gibt es dagegen mit Benedikt Gimber, Tim Knipping und Julian-Maurice Derstroff. Für Gimber war es damals keine fruchtbare Zusammenarbeit, denn der 23-jährige Buchener absolvierte als Leihgabe der TSG 1899 Hoffenheim lediglich fünf Spiele für die zweite Mannschaft des SVS, die damals in der Oberliga um Punkte kämpfte. In Regensburg hat Gimber den Durchbruch hingegen geschafft und gehört zum Stammpersonal. Knipping und Derstroff sind derweil eher Rotationsspieler. Die kämpferischen Eigenschaften, die Selimbegovic sehen möchte, bringen aber alle drei Profis zweifellos mit. mjw

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