Lokalsport

Motorsport Erfolge für Endurofahrer von Rolf Musch aus Ketsch / Spachmüller im Nationalteam

Trotz staubiger Strecke auf dem Treppchen

Archivartikel

Die Rückrunde der deutschen Enduro-Meisterschaft begann nach der Sommerpause im nordhessischen Waldkappel. Und die Fahrer des KTM-Händlers Rolf Musch aus Ketsch waren nicht nur dabei, sondern auch auf dem Treppchen.

Bei heißem Wetter waren die beiden Sonderprüfungen, die lang und schnell auf den Stoppeläckern abgesteckt waren, staubig und rutschig. Nicht so gut kam ausgerechnet Yanik Spachmüller zurecht: „Ich weiß selbst nicht, was heute mit mir los ist“, hatte der 21-Jährige keine Erklärung. Am Ende wurde es dann aber trotzdem noch der dritte Platz in der hubraumkleinsten Klasse E1, womit er seinen zweiten Platz in der Meisterschaft verteidigte. Damit ist Spachmüller das Aushängeschild im Team, denn erneut wurde der KTM-Fahrer in die deutsche Junioren-Nationalmannschaft zur Mannschafts-WM der Endurofahrer berufen.

In der Hubraumklasse E3 belegte Jan Schäfer aus Unter-Schönmattenwag (Odenwald) ebenfalls einen dritten Platz. Dabei war der 26-Jährige nur als Gaststarter in Waldkappel, weil er aufgrund seiner Meisterschule überhaupt keine Zeit zum Training und für Wettbewerbe hat. Ein sportlich schon langjähriger Begleiter von Rolf Musch ist Johannes Steinel: Quasi von Anfang an wurde er vom Team Musch betreut, selbst als er international unterwegs war. Doch im Verlauf der Jahre wurde auch er älter, gewann schon den Meistertitel in der Seniorenklasse der über 40-Jährigen und startet mit über 50 Jahren nun in der Klasse der Supersenioren. In Waldkappel fuhr er einen deutlichen Tagessieg ein und liegt in dieser Meisterschaft mit nur einem Punkt Rückstand auf dem zweiten Platz. zg

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