Lokalsport

Handball im Verband Plankstadt erwartet die SG Leutershausen II zum Kellerduell

TSG Eintracht steht gewaltig unter Druck

Nach dem verlorenen Handball-derby bei der HSG St. Leon/Reilingen steht die TSG Eintracht Plankstadt in der Badenliga nun doch gewaltig unter Druck. Denn sie empfängt mit der SG Leutershausen II eines der aktuellen Schlusslichter – eine Position, die sich die Bergsträßer mit ihrem Gastgeber teilen.

Doch die SGL kommt mit einem gewissen Schwung nach Plankstadt. Sie hat zuletzt dem heimlichen Spitzenreiter TSV Birkenau einen Punkt abgetrotzt, war dem Sieg deutlich näher als die hochgewetteten Odenwälder. Deren Trainer Axel Buschsieper sprach deshalb auch von „einer äußerst glücklichen Punkteteilung“. Plankstadts Coach Niels Eichhorn ist deshalb gewarnt und erwartet, dass sich seine Spieler wieder ihren alten Form annähern und auch einige aus dem Verletztenstand zurückkehren. Bei einer Wiederholung des Auftrittes von St. Leon-Rot droht sonst die TSG Eintracht zum alleinigen Inhaber der Roten Laterne zu werden.

Aus deren Nähe würde sich die HG Oftersheim/Schwetzingen II auch gerne entfernen. Beim TV Friedrichsfeld (Samstag, 19 Uhr) droht jedoch die nächste Pleite. Die Mannheimer gewinnen in schöner Regelmäßigkeit ihre Heimspiele – und zwar deutlich. Genauso regelmäßig bekommen sie auswärts auf die Ohren. HG-Trainer Frederik Fehrenbach hat allerdings vorab der Ausrede mit dem haftmittelfreien Ball, der in Mannheims Hallen Vorschrift ist, einen Riegel vorgelegt. „Diese zählt bedingt ein wenig im Angriff. Für eine gute Abwehrleistung brauche ich aber kein Harz.“ Er fordert stattdessen, dass seine Männer in der Deckung den Kampf annehmen und dann über vermeintlich einfache Angriffe zu den nötigen Torerfolgen kommen. Aber sollte sich „so ein blutleerer Auftritt“, wie in den ersten 25 Minuten gegen Wiesloch geboten, wiederholen, ständen die Chancen auf Erfolg wohl eher ziemlich gering.

Konkurrenten überflügeln

Einen Konkurrenten des unteren Tabellendrittels könnte St. Leon/Reilingen überflügeln. Doch bei der SG Pforzheim/Eutingen II (Samstag, 20 Uhr) wird sich erweisen, ob der Sieg über Plankstadt der Startschuss zu neuen Höhenflügen war oder ob dieser Erfolg nur ein laues Lüftchen von sich gab. Denn auch der HSG haftet (ähnlich wie Friedrichsfeld oder der HG) der Makel an, auswärts nicht viel gerissen zu haben. Die letzten fünf Begegnungen abseits der eigenen Spielstätten wurden allesamt klar in den Sand gesetzt. Aber die HSG will erneut auf die sehr gute Defensive des letzten Spiels bauen und einen kompakten Deckungsverbund stellen. Auch die sehr disziplinierte und effektive Spielweise in der Offensive sollte wieder Wirkung zeigen, mannschaftliche Geschlossenheit, Einsatz und Engagement wäre ein zusätzlicher Pluspunkt.

Eine Klasse tiefer befindet sich Badenliga-Absteiger HSV Hockenheim nach Startschwierigkeiten scheinbar immer mehr im Aufschwung. Selbst nun mit 10:6 Punkten ausgestattet kann als Zielvorgabe beim TSV Malsch (10:12) nur ausgegeben werden, voll auf Angriff zu spielen (Samstag, 19.45 Uhr). Ähnliches dürfte für den TV Eppelheim (vier Minuspunkte) gelten, der beim offiziellen Spitzenreiter TSV Rot (fünf) vorstellig wird, will er denn die Tabellenführung übernehmen (20 Uhr). mj

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