Lokalsport

Frauen-Handball HG vor schwieriger Hürde in Bruchsal

TSG II mit fünf Ausfällen

Nicht gerade unter guten Voraussetzungen fahren die Drittliga-Handballerinnen der TSG Ketsch II zu ihrem zweiten Auswärtsspiel zur heimstarken HSG Kleenheim/Langgöns (Sonntag, 17 Uhr). Gleich fünf Spielerinnen stehen dafür nicht zur Verfügung.

Dennoch sieht Coach Adrian Fuladdjusch keinen Grund, in tiefe Verzweiflung zu fallen, dafür waren die Trainingseindrücke der letzten Tage zu gut. Im mittelhessischen Langgöns wird eine sehr junge Truppe ins kalte Wasser geworfen. Nach dem zweiten Erfolg der noch neuen Saison werden Fuladdjusch und sein Co Chris Lange die Auswärtsfahrt entspannt in Angriff nehmen.

Die HSG war bereits in vergangenen Jahren ein unangenehmer Gegner. Ihre Spielweise ähnelt stark jener der TSG. Schnell und kombinationssicher werden die eigenen Angriffe durchgezogen. Gespannt darf man sein, wie die vermutlich recht unerfahrene TSG-Abwehr mit diesem Tempo-Handball zurechtkommt. Wer mit auf die Reise gehen wird, entscheidet sich erst nach dem Bundesliga-Spiel der „Ersten“ gegen Bad Wildungen. Fuladdjusch erwartet: „Es wird sicher ein temporeiches Spiel, da zwei Teams aufeinandertreffen, die viel Wert auf das Umschalten legen.“

St. Leon/Reilingen spielfrei

St. Leon/Reilingens Trainer Sascha Kuhn ließ sich nach dem Auswärtssieg zitieren: „Jetzt geht es darum an unseren Schwächen zu arbeiten und uns bestmöglich auf das Derby gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen in zwei Wochen vorzubereiten’’, will er die spielfreie Zeit intensiv nutzen.

Dafür hat sein HG-Kollege Matthias Kolander indes kaum Gelegenheit. Sein Team von Oftersheim/Schwetzingen war dafür letztes Wochenende spielfrei. Er musste nach der schmerzlichen Niederlage gegen Mitaufsteiger Schenkenzell/Schiltach, erst sich und dann auch seine Mädels wieder aufrichten. Mit neuem Schwung soll jetzt die Aufgabe bei der SG Heidelsheim/Helmsheim (Samstag, 20 Uhr) angegangen werden. Aber das Bruchsaler Team ist mit Sicherheit kein Aufbaugegner für einen Aufsteiger. Denn auch dieses Projekt stellt eine ziemlich hohe Hürde dar. Einzig Bietigheim II hat sie bislang überwunden. mj/zg

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