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3. Handball-Liga Frauen Juniorbären nach 20:28-Niederlage beim SVU Halle-Neustadt geknickt

TSG Ketsch II blamiert sich beim Letzten

Eigentlich ist tabellenmäßig noch nichts Schlimmes passiert, aber es wird nach unten hin doch etwas enger. Und der Auftritt der Handballerinnen der TSG Ketsch II beim Drittliga-Schlusslicht SVU Halle-Neustadt war auch nicht gerade begeisternd.

So ähnelte die Reise zurück nach Ketsch mehr einer Trauerfeier. Nach der verdienten 20:28 (10:13)-Niederlage schlichen die Spielerinnen der Juniorbären total geknickt in den Bus.

Dabei fing die Begegnung zunächst völlig ausgeglichen an. Die Gäste mussten zwar auf die Unterstützung einzelner Bundesliga-Akteure verzichten, aber das ließ Trainer Adrian Fuladdjusch als Rechtfertigung für die desolate Leistung nach dem 10:10 nicht gelten.

Anständige Schlussviertelstunde

Ein 10:0-Lauf der Gastgeber besiegelte die Niederlage in Sachsen-Anhalt ganz schnell. Erst nach dem 20:10 für SVU fingen die Gäste wieder an, Handball zu spielen. Doch mehr als eine anständige letzte Viertelstunde war nicht drin und die Verantwortlichen grübelten darüber nach, was geschehen war.

„Das war jedenfalls nicht drittligareif und phasenweise beschämend“, urteilte ein enttäuschter Fuladdjusch, „wir werden viel aufarbeiten müssen“.

TSG: Rüttinger, Renner; Puhr (3), Hinzmann, Goudarzi (7), Widmaier (2), Büßecker, Reuthal (3), Kessler, Bühl (3), Novichikhina, Vay (2). zg/sz

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